Anitos Hustensaft
Hersteller: Bittner Richard
Anwendungsgebiet:
Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen
Anitos-Hustensaft hilft bei Katarrhen der oberen Atemwege Kehlkopfkatarrh und Heiserkeit, trockenem Reizhusten und akutem Bronchialkatarrh im Verlauf von Erkältungskrankheiten.
G E B R A U C H S I N F 0 R M AT I O N
Anitos-Hustensaft
Z. Nr.: 7-00801
Woraus besteht Anitos-Hustensaft?
ZUSAMMENSETZUNG: (100g Hustensaft enthalten):
Sirupus Senegae (Senegasirup) 7,500 g
Sirupus Plantaginis (Spitzwegerichsirup) 52,500 g
Extractum Thymi fluidum (Thymianfluidextrakt) 14,985 g
Etheroleum Anisi (Etherisches Anisöl) 0,015 g
Aqua purificata (Gereinigtes Wasser) 25,000 g
Anitos-Hustensaft enthält in 100 g ca. 37 g Zucker, 0,042 g para-Hydroxybenzoesäuremethylester, 0,021 g para-Hydroxybenzoesäurepropylester und ca. 4,7 g Alkohol (4,7 Gew.%).
ARZNEIFORM: Lösung
PACKUNGSGRÖSSEN:
100 ml, 150 ml
Wie wirkt Anitos-Hustensaft?
PHARMAZEUTISCH-THERAPEUTISCHE KATEGORIE UND WIRKUNGSWEISE:
Anitos-Hustensaft ist ein rein pflanzliches Arzneimittel mit schleimlösender, auswurffördernder, krampflösender und reizlindernder Wirkung.
Der Senegasirup wirkt aufgrund seines Gehaltes an Saponinen schleimlösend und auswurffördernd.
Der Spitzwegerichsirup zeigt eine gute reizlindernde Wirkung.
Der Thymianfluidextrakt und das etherische Anisöl wirken auswurffördernd und krampflösend.
Durch Anitos-Hustensaft wird der zähe, gestaute Bronchialschleim verflüssigt und somit das Abhusten und die Atmung erleichtert.
Zulassungsinhaber, Hersteller:
R. Bittner GmbH, A-9344 Weitensfeld 183
Wogegen wird Anitos-Hustensaft angewendet?
ANWENDUNGSGEBIETE: Anitos-Hustensaft hilft bei Katarrhen der oberen Atemwege Kehlkopfkatarrh und Heiserkeit, trockenem Reizhusten und akutem Bronchialkatarrh im Verlauf von Erkältungskrankheiten.
Wann sollte Anitos- Hustensaft nicht angewendet werden?
GEGENANZEIGEN: Anitos-Hustensaft ist aufgrund des hohen Zuckergehaltes für Diabetiker nicht geeignet. Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile sollte Anitos-Hustensaft nicht angewendet werden.
Kann Anitos-Hustensaft auch während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?
SCHWANGERSCHAFf UND STILLZEIT: Eine Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit ist möglich.
VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE VERWENDUNG: Anitos-Hustensaft enthält pro Teelöffel 0,28g Alkohol (ca. 4,7 Gew.%) und darf daher alkoholkranken Personen nicht verabreicht werden.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren!
Welche Wechselwirkungen können durch Anitos-Hustensaft hervorgerufen werden?
WECHSELWIRKUNGEN:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine bekannt.
Wie wird Anitos-Hustensaft angewendet?
DOSIERUNG UND ART DER ANWENDUNG:
Wenn der Arzt nicht anders verordnet, wird empfohlen:
Kinder unter 12 Jahren bis zu 6x täglich 1 Teelöffel unverdünnt einnehmen.
Jugendliche und Erwachsene bis zu 6x täglich 2 Teelöffel unverdünnt einnehmen.
Kleinkindern kann Anitos-Hustensaft in Wasser oder Tee verdünnt gegeben werden.
Es empfiehlt sich, öfter zum Teelöffel zu greifen als nur einmal einen großen Schluck zu nehmen.
Da Anitos-Hustensaft ein pflanzliches Arzneimittel ist, kann sich ein leichter Bodensatz bilden, der keinen Einfluß auf die Wirksamkeit hat. Die Arzneispezialität ist dann vor Gebrauch zu schütteln.
NEBENWIRKUNGEN:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine bekannt. Jede nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführte Nebenwirkung ist dem Arzt oder Apotheker zu melden.
Wie wird Anitos-Hustensaft am besten aufbewahrt?
HINWEIS AUF VERFALLDATUM UND LAGERUNG:
Das in der Kennzeichnung angegebene Verfalldatum darf nicht überschritten werden. Nach Anbruch des Behältnisses kann die Arzneispezialität 6 Monate verwendet werden.
Nicht über Raumtemperatur (bis25°C) lagern.
Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher in der Außenverpackung aufbewahren.
Stand der Gebrauchsinformation: 11.1997
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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