Ascorbisal BrausetablettenAscorbisal Brausetabletten

Hersteller: Lannacher

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

Erkältungskrankheiten
Fieber
grippaler Infekt
Kopfschmerzen

Gebrauchsinformation

Ascorbisal Brausetabletten

Z. Nr.: 13.019

Hersteller: LANNACHER HEILMITTEL Ges.m.b.H., 8502 Lannach

Zusammensetzung:
1 Brausetablette enthält:
Acetylsalicylsäure 330 mg
Ascorbinsäure (Vitamin C) 200 mg

Eigenschaften und Wirksamkeit:
Acetylsalicylsäure wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend. Diese Eigenschaften werden durch Vitamin C (Ascorbinsäure) besonders bei grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten ergänzt.
Ascorbinsäure ist für viele Vorgänge des Zellstoffwechsels nötig. Ascorbisal-Brausetabletten enthalten Vitamin C in reiner Form, gleichwertig dem in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten natürlich vorkommenden Vitamin C.
Ascorbisal-Brausetabletten sind wohlschmeckend, wirken rasch und sind im allgemeinen gut verträglich.

Anwendungsgebiete:
Erkältungskrankheiten
Fieber
grippaler Infekt
Kopfschmerzen

Art der Anwendung:
Die Brausetablette ist in ca. 1/8l Wasser aufzulösen.

Dosierung:
Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:
1-2 Brausetabletten im Wasser gelöst, bis zu 3 mal täglich.
Kinder von 6-14 Jahren: 1 Brausetablette.
Kinder von 3-6 Jahren: 1/2 Brausetablette.

Maximale Tagesdosen:
Die Gesamt-Tagesdosis für den Erwachsenen soll 8 Ascorbisal-Brausetabletten (entspricht ca. 2,6 g Acetylsalicylsäure) nicht überschreiten.
Kinder sollen ohne ärztliche Aufsicht nicht mehr als 3 Ascorbisal-Brausetabletten (entspricht ca. 1 g Acetylsalicylsäure) täglich erhalten.

Gegenanzeigen:
Ascorbisal-Brausetabletten dürfen nicht eingenommen werden bei:
- Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile
- Magen- und Darmgeschwüren, Gastritis
- krankhaft eröhter Blutungsneigung
- Im 1. Lebensjahr (im 2. und 3. Lebensjahr nur auf ärztliche Verschreibung)
Bei Leber- oder Nierentunktionsstörungen, Glukose-6-Phosphatdehydrogenasemangel (erbliche, sehr seltene Stoffwechselstörung) und Asthma bronchiale sollten Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von acetylsalicylsäurehaItigen Mitteln befragen.

Schwangerschaft und Stillperiode:
Bei umfangreicher Anwendung am Menschen ist keine fruchtschädigende Wirkung nachgewiesen worden. Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Acetylsalicylsäure nur auf Anordnung Ihres Arztes in niedriger Dosierung und möglichst als Einzelgabe eingenommen werden. In den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten soll Acetylsalicylsäure nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen:
Bei der Anwendung von Acetylsalicylsäure können Magenbeschwerden, Minimalblutungen der Magen-Darmschleimhaut (die bei langdauerndem, regelmäßigem Gebrauch gelegentlich zu Eisenmangel führen können) und eine Verlängerung der Blutungszeit auftreten.

Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautrötung oder -ausschlag, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellung und Auslösung von Asthmaanfällen sind seltener.

Sehr selten sind Veränderungen des Blutbildes (starke Müdigkeit, Blässe, häufige Halsschmerzen und kleinere Blutungen).

Wechselwirkungen:
Wenn außer Ascorbisal-Brausetabletten auch andere Mittel (einschließlich rezeptfreie) in Verwendung stehen, sollten Sie diesen Abschnitt besonders genau lesen.

Acetylsalicylsäure verstärkt:
- die blutgerinnungshemmende Wirkung verschiedener Arzneimittel (Antikoagulantien und Thrombozytenaggregationshemmern wie Coumarinderivate, Heparin, Dipyramidon und Sulfinpyrazol)
- die blutzuckersenkende Wirkung von Mittel gegen Diabetes (oralen Antidiabetika)
- die unerwünschten Wirkungen anderer Rheumamittel
- das Risiko von Blutungen im Magen-Darm-Trakt bei gleichzeitiger Behandlung mit Kortikoiden
- die Wirkung von Methotrextat

Acetylsalicylsäure kann die Wirkung bestimmter Gichtmittel (Probenecid, Sulfinpyrazon) vermindern.

Teilen Sie daher Ihrem Arzt mit, ob andere Medikamente eingenommen werden.

Gewöhnungseffekte:
Bisher keine bekannt.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
Bitte melden Sie besondere Reaktionen und Nebenwirkungen (siehe Kap. "Nebenwirkungen") unverzüglich Ihrem Arzt.
Ohne Anweisung des Arztes sollen schmerzstillende Mittel weder in hohen Dosen noch über längere Zeit genommen werden.
Bei starken Schmerzen im Bauchraum sollten schmerzstillende Mittel möglichst nicht vor der Untersuchung durch den Arzt eingenommen werden, da sie für die Diagnose wichtige Krankheitszeichen verschleiem können. Gegebenenfalls ist dem Arzt von der Einnahme Mitteilung zu machen.
Bei erhöhter Eisenspeicherung (Blutbildstörungen, Hämochromatose) oder bei Patienten mit Neigung zu Oxalat-Nierensteinen ist bei hohen Vitamin C-Dosen Vorsicht geboten.
Bei Kindem und Jugendlichen mit Virusinfektionen (z.B. Windpocken oder Grippe) wurden im Zusammenhang mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure (Bestandteil von Ascorbisal-Brausetabletten) Einzelfälle von lebensbedrohlichem Reye-Syndrom (Leberschäden, Schädigung des Gehirns) berichtet. Erste Anzeichen für das Reye-Syndrom sind langandauerndes Erbrechen, Benommenheit, Bewußtlosigkeit, welche eine sofortige intensive ärztliche Behandlung erfordern. Ascorbisal darf Kindern unter drei Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.

Überdosierung:
Bei Einnahme zu hoher Dosen können Schwindel, Ohrenklingen oder -sausen und Magen-Darmbeschwerden einschließlich Magengeschwüren mit schweren Blutungen (schwarzer oder blutiger Stuhl) auftreten.
Bei Vergiftung können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen mit Schwindel, Ohrensausen sowie verstärkte Atmung auftreten. Bei Vergiftung mit sehr hohen Dosen kann es zu Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Kollaps, Krämpfen und Blutungen kommen.

Maßnahmen bei Überdosierung:
Bei Anzeichen einer Überdosierung oder einer Vergiftung ist der Arzt unverzüglich zu Rate zu ziehen. Reste von Eingenommenem sowie Erbrochenes sind aufzuheben.

Klinisch chemische Reaktionen:
Das in Ascorbisal-Brausetabletten enthaltene Vitamin C kann den Zuckernachweis im Urin verfälschen. Daher empfiehlt es sich, Ascorbisal einige Tage vor der Harnzuckerbestimmung nicht einzunehmen. Eine Beeinflussung des Blutzuckerspiegels durch Ascorbisal erfolgt allerdings nicht.
Vitamin C kann auch die Ergebnisse von anderen Labortests durch Störung der Farbbildung verfälschen,z.B, können Tests für Spuren von Blut im Stuhl nach hohen Dosen von Vitamin C falsch negativ ausfallen. Es wird empfohlen, einige Tage vor solchen Tests die Einnahme von Vitamin C auf 500 mg (entsprechend 2 1/2 Ascorbisal-Brausetabletten) täglich einzuschränken.
Wie alle Medikamente sollen Sie Ascorbisal-Brausetabletten in der Schwangerschaft nur nach Beratung mit Ihrem Arzt einnehmen (siehe auch "Schwangerschaft und Stillperiode"). Es ist daher notwendig, daß Sie Ihrem Arzt von einer bestehenden oder eingetretenen Schwangerschaft berichten.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.

Verfalldatum beachten.

Für  Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungsgröße:
20 Stück

Lagerungshinweise:
Nicht über 25°C lagern.
Vor Feuchtigkeit schützen. Röhrchen stets gut verschlossen halten.

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.