Ascorbisal TablettenAscorbisal Tabletten

Hersteller: Lannacher

Anwendungsgebiet: Schmerzmittel inkl. Muskel- und Gelenksschmerzmittel

- Schmerzzustände (z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Menstruationsschmerzen, Neuralgien)
- Fieberzustände (z.B. ErkäItungskrankheiten, grippale Infekte)
- Schmerzausschaltung und Entzündungshemmung bei rheumatischen Beschwerden.

Gebrauchsinformation

Ascorbisal Tabletten

Z. Nr.: 6696

Hersteller: LANNACHER HEILMITTEL Ges.m.b.H., 8502 Lannach

Zusammensetzung:
1 Tablette enthält:
Acetylsalicylsäure 500 mg
Ascorbinsäure (Vitamin C) 20 mg

Eigenschaften und Wirksamkeit:
Acetylsalicylsäure wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend. Vitamin C schützt vor Erkältungskrankheiten und vermindert im Krankheitsfall die Krankheitstage. Ascorbisal wirkt daher gut bei Erkältung und Grippe.

Anwendungsgebiete:
- Schmerzzustände (z.B. Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Menstruationsschmerzen, Neuralgien)
- Fieberzustände (z.B. ErkäItungskrankheiten, grippale Infekte)
- Schmerzausschaltung und Entzündungshemmung bei rheumatischen Beschwerden.

Art der Anwendung:
Die Tablette in einem Glas Wasser zerfallen lassen. Zu den Mahlzeiten einnehmen. Reichlich Flüssigkeit nachtrinken.

Dosierung:
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten.
Für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren können zur Fiebersenkung und Schmerzausschaltung 1-2 Ascorbisal Tabletten 2-3 mal täglich genommen werden, allerdings höchstens 6 Ascorbisal Tabletten pro Tag.
Schulkinder: 1/2 Tablette

Gegenanzeigen:
- Überempfindlichkeit gegen Salicylate
- Magen-Darm Geschwüre, Magenentzündungen
- Blutungsneigung
- Kinder unter 1 Jahr
Vorsicht ist geboten bei:
- bestehender Leber- und Nierenschädigung, Asthma.

Schwangerschaft und Stillperiode:
In den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten soll Acetytsalicylsäure nicht angewendet werden. Bei umfangreicher Anwendung am Menschen ist keine fruchtschädigende Wirkung nachgewiesen worden. Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft und während der Stillzeit Ascorbisal nur auf Anordnung Ihres Arztes in niedriger Dosierung und möglichst als Einzelgabe eingenommen werden.

Nebenwirkungen:
Von Seiten des Magen-Darm Traktes: Magenbeschwerden, Übelkeit, nicht erfaßbare Magen-Darm Blutungen, die sehr selten zu Mangel an roten Blutkörperchen führen können (Blässe von Haut und Schleimhäuten, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen).
Bei hohen Dosen kann es zu Magen-Darm Geschwüren (Magen-Darm Beschwerden, Schmerzen im Bauchraum) mit schweren Blutungen kommen (hellrotes oder kaffeesatzartiges Erbrechen, schwarzer Stuhl), Schwindel und Ohrensausen.
Selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen, vor allem von Seiten der Haut, Abfall der Blutplättchen und Asthmaanfälle auf. Bei Einnahme von hohen Dosen über längere Zeit können Nierenschäden auftreten.

Wechselwirkungen:
Bei gleichzeitiger Gabe von Ascorbisal mit gerinnungshemmenden Medikamenten, oralen Antidiabetika (Sulfonylharnstoff), Methotrexat, Glucocorticoiden, entwässernden Medikamenten (Spironolacton, Furosemid) und Medikamenten, die die Harnsäureausscheidung beeinflussen (Probenecid, Sulfinpyrazon), kann es zu einer gegenseitigen Beeinflussung und damit zu einer Wirkungsänderung kommen. Bei längerer Einnahme von Arzneimitteln, die den Magensaft neutralisieren (z.B. Antacida. H2 Rezeptoren Blocker, Anticholinerika) kann eine Erhöhung der Acetylsalicylsäuredosis erforderlich werden.

Gewöhnungseffekte:
Bisher keine bekannt

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
- Bei gleichzeitigem Genuß von Alkohol mit Ascorbisal kann die Magenverträglichkeit herabgesetzt sein.
- Bei Fortbestand der Erkrankung trotz Anwendung ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
- Während der Schwangerschaft darf Ascorbisal nur in niedrigen Dosen und nur über kurze Zeit, im letzten Schwangerschaftsmonat darf es nicht eingenommen werden. Während der Stillperiode muß sich die Einnahme ebenfalls auf niedrige Dosen über kurze Zeit beschränken.
- Liegen Gegenanzeigen vor, oder sollten während der Behandlung Anzeichen von Nebenwirkungen auftreten (Bauchschmerzen, hellrotes oder kaffeesatzartiges Erbrechen, schwarzer Stuhl), teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt mit.
- Bei Kindern und Jugendlichen mit Virusinfektionen (z. B. Windpocken oder Grippe) wurden im Zusammenhang mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure (Bestandteil von Ascorbisal- Tabletten) Einzelfälle von lebensbedrohlichem Reye-Syndrom (Leberschäden, Schädigung des Gehirns) berichtet. Erste Anzeichen für das Reye-Syndrom sind langdauerndes Erbrechen, Benommenheit, Bewußtlosigkeit, welche eine sofortige intensive ärztliche Behandlung erfordern. Ascorbisal darf Kindern unter drei Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.

Überdosierung und Vergiftungszeichen:
Sind verbunden mit Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Schwindel, Ohrensausen und übermäßiger Steigerung der Atmung. Treten diese Zeichen auf, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Verfalldatum beachten.

Für  Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungsgrößen:
20 und 60 Stück

Lagerungshinweise:
Nicht über 25°C lagern.
Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher in der Außenverpackung aufbewahren.

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.