Ass-Genericon Tabletten
Hersteller:
Genericon-Pharma
Anwendungsgebiet:
Schmerzmittel inkl. Muskel- und Gelenksschmerzmittel
Bei Fieber und Schmerzen.
Gebrauchsinformation
ASS GENERICON 500mg - Tabletten
Z.Nr.:6.432
Hersteller:
GENERICON PHARMA Ges.m.b.H.,8502 Lannach
Zusammensetzung:
1 Tablette enthält:
Acetylsalicylsäure 500 mg
Eigenschaften und Wirksamkeit:
Acetylsalicylsäure wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend.
Acetylsalicylsäure wirkt gut bei Erkältungen, Grippe und Schmerzen aller Art.
Anwendungsgebiete:
Bei Fieber und Schmerzen.
Art der Anwendung:
Die Tablette ganz in einem Glas Wasser zerfallen lassen. Zu den Mahlzeiten einnehmen. Reichlich FLüssigkeit nachtrinken.
Dosierung:
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:
Bis zu 3 x täglich 1 Tablette (die höchste Einzeldosis von 2 Tabletten bzw. die höchste Tagesdosis von 6 Tabletten sollte nicht überschritten werden).
Gegenanzeigen:
- Überempfindlichkeit gegen Salicylate
- Magen-Darm-Geschwüre, Magenentzündungen
- Blutungsneigung, Mangel an Blutplättchen
- Nierenversagen und Harnsteinerkrankung ("Oxalurie")
- Kinder unter 1 Jahr
Vorsicht ist geboten bei:
- bekannter Überempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel ("nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika"),
- Asthma bronchiale,
- genetisch bedingtem Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (hämolytische Anämie),
- Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Gastritis),
- Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen,
- Kindern und Jugendlichen bei Schafblattem sowie bei Verdacht auf Grippe (Influenza-A- oder -B-Virusinfektion).
Die Einnahme im 2. und 3. Lebensjahr sollte nur auf Anordnung Ihres Arztes erfolgen.
Schwangerschaft und Stillperiode:
In den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten soll Acetylsalicylsäure nicht angewendet werden. Bei umfangreicher Anwendung am Menschen ist keine fruchtschädigende Wirkung nachgewiesen worden.
Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Acetylsalicylsäure nur in niedriger Dosierung und möglichst als Einzelgabe eingenommen werden (Nur nach Rücksprache mit dem Arzt!).
Nebenwirkungen:
- Überempfindlichkeitsreaktionen (anfallsweise Atemnot, Hautreaktionen),
- Magenbeschwerden, (Übelkeit, Erbrechen),
- verborgene Magen-Darm-Blutungen, die selten zu Mangel an roten Blutkörperchen führen können (Eisenmangelanämie),
- Verlängerung der Blutungszeit,
- Auslösung von Asthmaanfällen,
- Mangel an Blutplättchen,
- Bei Einnahme von hohen Dosen über längere Zeit können Nierenschäden auftreten.
- Bei hohen Dosen kann es zu Schwindel und Ohrensausen sowie zu Magen-Darm-Geschwüren (Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzen im Bauchraum) mit schweren Blutungen (hellrotes oder kaffeesatzartiges Erbrechen, schwarzer Stuhl kommen.
Wechselwirkungen:
Die gleichzeitige Einnahme von Acetylsalicylsäure mit anderen Arzneimitteln kann zur Erhöhung oder Abschwächung ihrer Wirkung führen.
Erhöht werden:
- die Wirkung gerinnungshemmender Medikamente,
- das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Glukokortikoiden oder Alkoholeinnahme,
- die erwünschten und unerwünschten Wirkungen von entzündungshemmenden Arzneimitteln ("nichtsteroidale - Antiphlogistika und Antirheumatika").
- die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffe),
- die erwünschten und unerwünschten Wirkungen von Methotrexat.
Abgeschwächt werden:
- die Wirkung von entwässernden Medikamenten (Spironolacton und Furosemid),
- die Wirkung von Medikamenten, die die Harnsäureausscheidung beeinflussen (Probenecid, Sulfinpyrazon).
Bei längerer Einnahme von Arzneimitteln, die den Magensaft neutralisieren (z.B. Antacida, H2-Rezeptoren-Blocker, Anticholinergika) kann eine Erhöhung der Acetylsalicylsäuredosis erforderlich werden.
Wenn gleichzeitig keimtötende Medikamente (Antibiotika) eingenommen werden, muß ein Einnahmeabstand von 1-3 Stunden eingehalten werden.
Die Magenverträglichkeit wird bei gleichzeitigem Genuß von Alkohol herabgesetzt.
Gewöhnungseffekte:
Bisher keine bekannt.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
Bei Kindern und Jugendlichen wurden Einzelfälle von lebensbedrohlichen Komplikationen (Reye-Syndrom) beobachtet. Bei lang dauerndem Erbrechen, Austrocknung, Bewußtseinstrübung und Krämpfen sofort den Arzt verständigen. Kindern unter 3 Jahren darf Acetylsalicylsäure nur auf ärztliche Verschreibung gegeben werden.
- Vor einer Operation ist der blutgerinnungshemmende Effekt zu beachten.
- Die Einnahme anderer entzündungshemmender Medikamente darf nur auf ärztliche Anordnung erfolgen.
- Bei Anwendung von ASS in größeren Mengen über mehrere Jahre können Nierenschäden auftreten.
- Bei Fortbestand der Beschwerden, oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
- Liegen Gegenanzeigen vor, oder sollten während der Behandlung Anzeichen von Nebenwirkungen auftreten (Bauchschmerzen, hellrotes oder kaffeesatzartiges Erbrechen, schwarzer Stuhl), teilen Sie diese umgehend Ihrem Arzt mit.
- Der Eintritt einer Schwangerschaft ist dem Arzt zu melden.
Überdosierungs- und Vergiftungszeichen sind verbunden mit Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen sowie Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerz, Verwirrtheit und übermäßiger Steigerung der Atmung. Treten diese Zeichen auf, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Hinweis für den Arzt:
Bei Acetylsalicylsäureintoxikationen stehen zunächst lokale Reizsymptome wie Nausea, Erbrechen, Magenschmerzen, dazu Schwindel, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Tinnitus und Hyperventilation mit respiratorischer Alkalose im Vordergrund. Im späteren Verlauf kann es zu zentraler Dämpfung, Hyperpyrexie mit respiratorischer und metabolischer Acidose, toxischem Kreislauf- und Nierenversagen, Hirn- und Lungenödem und Koma kommen. Bei Kindern ist die Ausbildung einer Hypoglykämie möglich.
Therapie bei Intoxikation:
- primäre Giftelimination (vorsichtige Magenspülung)
- Überwachung des Säure-Basen-Haushaltes, Elektrolytausgleich, Glukosekorrektur
- intensivmedizinische Betreuung (Beatmung und Flüssigkeitszufuhr)
- Beschleunigung der Ausscheidung (alkalisierte, forcierte Diurese)
- Gaben von Diazepam bei Krämpfen
Verfalldatum beachten.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Packungsgrößen:
20 Stück
Lagerungshinweise:
Nicht über 25°C lagern.
Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher in der Außenverpackung aufbewahren.
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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