|
| Anwendung | Verdünnung | z.B. |
| Feuchte Umschläge | 1:5 bis 1:10 | 200-100 ml auf 1 l Wasser |
| Sitz- und Tauchbäder | 1:25 | 40 ml auf 1 l Wasser |
Eine Verschlußkappe faßt 5 ml (bei den Packungsgrößen zu 15 ml und 100 ml).
Verdünnungen sollten erst kurz vor Gebrauch hergestellt werden.
Zur Wundbehandlung steht Ihnen nach Anwendung der Betaisodona-Lösung standardisiert auch Betaisodona Wund-Gel zum Auftragen auf die Wunde zur Verfügung.
Gegenanzeigen
Wann darf Betaisodona-Lösung standardisiert nicht angewendet werden?
Betaisodona-Lösung standardisiert darf nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile des Präparates, bei Dermatitis herpetiformis Duhring und bei Schilddrüsenüberfunktion angewendet werden.
Bei Schilddrüsenerkrankungen, bei Neugeborenen und Säuglingen ist Betaisodona-Lösung standardisiert nur nach strenger Nutzen/Risikoabwägung durch den Arzt anzuwenden.
Gegebenenfalls sollte die Schilddrüsenfunktion überwacht werden.
Bei latenter Schilddrüsenfunktionsstörung (insbesondere bei älteren Patienten) sollte PVP-Jod über längere Zeit oder großflächig nur nach strenger Nutzen/Risikoabwägung angewendet werden, da eine nachfolgende Schilddrüsenüberfunktion nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.
Schwangerschaft und Stillperiode
Darf Betaisodona-Lösung standardisiert während einer Schwangerschaft oder in der Stillperiode angewendet werden?
Eine Anwendung bei Schwangeren ab dem 3. Monat und während der Stillperiode darf nur nach ausdrücklicher Anweisung des Arztes erfolgen; eine Überwachung der Schilddrüsenfunktion bei der Mutter bzw. dem Säugling ist angezeigt. Eine Langzeitbehandlung wird nicht empfohlen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen kann Betaisodona-Lösung standardisiert haben?
Betaisodona-Lösung standardisiert ist besonders gut verträglich; selbst bei jod überempfindlichen Patienten treten Reizungen äußerst selten und meist nur vorübergehend auf.
Wechselwirkungen
Darf Betaisodona-Lösung standardisiert gleichzeitig mit anderen Medikamenten angewendet werden?
Verwenden Sie nicht gleichzeitig PVP-Jod und enzymatische oder silberhaltige Desinfektionsmittel, da es zur gegenseitigen Wirkungsabschwächung kommt.
PVP-Jod darf nicht zusammen mit quecksilberhaltigen Präparaten angewendet werden, da sich ätzendes Quecksilberjodid bilden kann.
Die Anwendung von PVP-Jod zusammen mit Taurolidin sollte vermieden werden, da Taurolidin zu Ameisensäure umgewandelt werden kann, die ein intensives Brennen hervorruft.
Eine Reaktion mit Eiweiß und anderen ungesättigten organischen Verbindungen, wie Blut und Eiter, ist möglich - eine größere Menge Betaisodona-Lösung standardisiert kann erforderlich sein.
Gewöhnungseffekte
sind keine bekannt.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung
Was ist ferner zu beachten?
Bei einer Radiojodtherapie sollte die Behandlung mit PVP-Jod berücksichtigt werden (Verfälschung der Jodwerte 2-6 Wochen).
Durch die oxidative Eigenschaft von PVP-Jod können Metalle rostig werden, Kunststoffe sind im allgemeinen PVP-Jod-beständig. Von Fall zu Fall kann eine meist wieder verschwindende Verfärbung auftreten.
PVP-Jod ist aus Textilien und anderen Materialien mit warmem Wasser und Seife, in hartnäckigen Fällen mit Ammoniak (Salmiakgeist) oder Natriumthiosulfat-Lösung (Fixiersalz), leicht entfernbar.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.
Erste Anzeichen von Nebenwirkungen sind dem Arzt zu melden.
Melden Sie andere Erkrankungen (siehe Gegenanzeigen) Ihrem Arzt.
Melden Sie Ihrem Arzt, wenn Sie andere Medikamente verwenden.
Der Eintritt einer Schwangerschaft ist dem Arzt zu melden.
Verfalldatum beachten. Für Kinder unenreichbar aufbewahren.
Packungsgrössen
15, 100, 500, 1000 und Bündelpackung 5 x 1000 ml.
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Datum
28.12.1998
|
|
|