Bisolvon HustenlöserBisolvon Hustenlöser

Hersteller: Boehringer I.A

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

Bisolvon®-Saft hilft bei trockenem Husten und zähem Schleim in den Atemwegen.

Gebrauchsinformation

Bisolvon® Hustenlöser - Saft

Wirkstoff: Bromhexin

Z.Nr. 1-14179

Zusammensetzung
5 ml wässrige Lösung enthalten:
Bromhexinhydrochlorid 4 mg
Ammoniumchlorid 20 mg
Benzoesäure 10 mg
Äthanol 0,5 g

Weitere Bestandteile:
Ingweressenz, Menthol, Weinsäure, Glycerin, Sorbitlösung, Hydroxyethylcellulose, Chinolingelb (E 104).

Arzneiform
Lösung

Packungsgrößen
100 ml (Meßbecher mit Markierung für 2,5 ml und 5 ml beigepackt).

Wie wirkt Bisolvon®-Saft?
Bisolvon® ist dem Wirkstoff einer indischen Heilpflanze nachempfunden. Es löst bei akuten oder chronischen Erkrankungen der Atemwege den angestauten und zähhaftenden Schleim von den Bronchien und erleichtert sein Abhusten. Dadurch wird das Atmen spürbar leichter und der quälende Hustenreiz gedämpft.

Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Austria GmbH, Dr. Boehringer-Gasse 5-11, 1121 Wien

Hersteller
Boehringer Ingelheim Pharma KG
Biberach an der Riss
Deutschland

Bei welchen Beschwerden nehmen Sie Bisolvon®-Saft ein?
Bisolvon®-Saft hilft bei trockenem Husten und zähem Schleim in den Atemwegen.

Wann dürfen Sie Bisolvon®-Saft nicht einnehmen?
Nehmen Sie Bisolvon®-Saft nicht:
- wenn Sie gegenüber einem seiner Bestandteile überempfindlich (allergisch) sind;
- bei schwerer Leber- oder Nierenerkrankung.

Wenn Sie an Magen- oder Darmgeschwüren leiden, dürfen Sie Bisolvon®-Saft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Schwangerschaft und Stillperiode
Bisolvon® darf während der ersten drei Schwangerschaftsmonate nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
Frauen, die Bisolvon® einnehmen, sollten nicht stillen!

Was müssen Sie außerdem beachten, wenn Sie Bisolvon®-Saft anwenden?
Beachten Sie bitte die Angaben in dieser Gebrauchsinformation. Ihr Behandlungserfolg hängt davon ab.
Kindern bis zum 6. Lebensjahr darf Bisolvon® nur auf ausdrückliche ärztliche Anordnung verabreicht werden.
Während der Behandlung mit Bisolvon® kann es zu einer durchaus erwünschten vermehrten Bildung lockeren Schleims kommen.
Die Behinderung der Atmung durch Husten oder Schleim kann auch Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, die mit schleimlösenden Mitteln allein nicht behandelt werden kann. Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist daher ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Bisolvon®-Saft enthält als Süßungsmittel Sorbit (ca. 2 g pro 5 ml (=ein Messbecher), entsprechend 0,17 BE) und ist daher für Diabetiker geeignet.
Der Alkoholgehalt von 0,5 g pro 5 ml (= ein Messbecher) ist zu beachten.
Bisolvon®-Saft darf Alkoholkranken daher nicht gegeben werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder während der Behandlung schwanger werden.
Bewahren Sie Ihre Arzneimittel immer außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern auf.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie auch andere Medikamente einnehmen?
Medikamente können einander in ihrer Wirkung beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie gleichzeitig mit Bisolvon® andere schleimlösende Medikamente oder Antibiotika (Medikamente gegen bakterielle Infektionen) einnehmen.
Hustenhemmende Mittel, wie z.B. Codein, sollen nicht gleichzeitig mit Bisolvon® eingenommen werden.

Dosierung -- wie und wie oft sollen Sie Bisolvon®-Saft einnehmen?
Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, halten Sie bitte die Dosierung genau ein.
Der Saft wird mittels beigepacktem Meßbecher (mit Einteilungen für 2,5 ml und 5 ml) eingenommen.
Erwachsene und Kinder über 12 Jahre: 3 x täglich 10 ml (= 2 Messbecher)
Kinder 6 -- 12 Jahre: 3 x täglich 5 ml (= 1 Messbecher)
Kinder 2 -- 6 Jahre: 2 x täglich 5 ml (= 1 Messbecher)
Kinder unter 2 Jahren: 2 x täglich 2,5 ml (= ½ Messbecher)

Gewöhnungseffekte sind nicht bekannt.

Nebenwirkungen
Bisolvon® ist im allgemeinen gut verträglich.
In äußerst seltenen Fällen können Störungen im Bereich des Magen-Darmtraktes, allergische Reaktionen (einschließlich Hautausschlägen, Krämpfen der Bronchialmuskeln, schmerzhafter Hautschwellungen und Schock) oder ein vorübergehender Anstieg bestimmter Enzyme (sog. Transaminasen) auftreten.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie über diese Nebenwirkungen beunruhigt sind oder wenn bei Ihnen andere Beschwerden auftreten.

Verfalldatum
Bitte beachten Sie das auf der Packung angegebene Verfalldatum.
Verwenden Sie das Medikament nicht über dieses Datum hinaus.

Erstellungsdatum
März 2000

Holen Sie bitte bei UnkIarheiten fachliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Apotheker ein!


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.