Dolobene Gel
Hersteller:
Ratiopharm
Anwendungsgebiet:
Schmerzmittel inkl. Muskel- und Gelenksschmerzmittel
Beschwerden bei: Schwellungen, Blutergüssen und Entzündungen nach stumpfen Verletzungen der Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Gelenke, wie Quetschungen und Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen;
Tennisellenbogen, Sehnenentzündungen, Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen. Nervenschmerzen, Arm- und Schultersteife.
Liebe Patientin, lieber Patient,
dieses Medikament soll Ihnen helfen, schneller beschwerdefrei zu werden. Bitte halten Sie sich genau an die Gebrauchsinformation, damit das Präparat seine ganze Wirksamkeit entfalten kann. Die Informationen auf dem Beipackzettel sind bewußt ausführlich und deutlich formuliert und dienen damit Ihrer Sicherheit. Wenn Sie im Zusammenhang mit der Anwendung Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Wir wünschen Ihnen gute Besserung. Ihre ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH.
GEBRAUCHSINFORMATION
Dolobene-Gel
Z.Nr.: 1-21937
Zusammensetzung: Was ist in Dolobene-Gel enthalten?
100 g Gel enthalten: Dimethylsulfoxid (DMSO) 15 g
Heparin Natrium 50.000 I.E.
Dexpanthenol 2,5 g
sonstige Bestandteile: Rosmarinöl, Latschenkieferöl, Zitronellöl, Cremophor RH, Carbopol 940, Trometamol,Isopropylalkohol, Wasser.
Arzneiform: Gel
Packungsgrößen: 50 g und 100 g Tube
Wirkungsweise: Wie wirkt Dolobene-Gel?
Dolobene-Gel wirkt entzündungshemmend, gerinnungshemmend, schmerzstillend am Anwendungsort und Schwellungen entgegen.
Zulassungsinhaber: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, A-1140 Wien
Hersteller: Merckle GmbH; Blaubeuren, Deutschland
Anwendungsgebiete: Wann wird Dolobene-Gel verwendet?
Beschwerden bei: Schwellungen, Blutergüssen und Entzündungen nach stumpfen Verletzungen der Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Gelenke, wie Quetschungen und Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen;
Tennisellenbogen, Sehnenentzündungen, Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen. Nervenschmerzen, Arm- und Schultersteife.
Gegenanzeigen: Wann darf Dolobene-Gel nicht angewendet werden?
Dolobene-Gel darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile
- Asthmatikern
- schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- Kreislauflabilität
- Schwangerschaft und Stillperiode
- Kindern unter 5 Jahren
Dolobene-Gel nicht auf offene Wunden auftragen (siehe Kapitel "Art der Anwendung"). Dolobene-Gel und Sulindac-hältige Arzneimittel (derzeit in Österreich unter der Bezeichnung "Clinoril" zugelassen) dürfen nicht gleichzeitig angewendet werden. (siehe Kapitel "Wechselwirkungen").
Darf Dolobene-Gel während der Schwangerschaft und Stillperiode angewendet werden?
Dolobene-Gel darf in der Schwangerschaft und Stillperiode nicht angewendet werden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung und besondere Warnhinweise: Worauf müssen Sie besonders achten?
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Behandlung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Dolobene-Gel darf bei Kindern unter 5 Jahren nicht angewendet werden, da keine Erfahrungen vorliegen.
Dolobene-Gel nicht auf Schleimhäute (Augen, Mund, Nase), offene Wunden oder auf kranke oder auf vorgeschädigte Haut (z.B. nach Bestrahlung, starken Sonnenbränden, Operationsnarben) aufbringen.
Um unerwünschte Wirkungen von anderen Substanzen zu vermeiden, sollte die Haut vor Anwendung von Dolobene-Gel gereinigt werden und unmittelbar vor und nach dem Auftragen von Dolobene-Gel auf dem betreffenden Hautbereich keine anderen Arzneimittel, Kosmetika oder Chemikalien aufgebracht werden.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Wechselwirkungen: Darf Dolobene-Gel gleichzeitig mit anderen Medikamenten angewendet werden?
Die gleichzeitige Einnahme von mehreren Medikamenten kann zu einer gegenseitigen Beeinflussung der Wirkung führen.
Teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, falls Sie zusätzlich zu Dolobene-Gel andere Medikamente -auch selbst gekaufte - anwenden, da die Aufnahme anderer, an gleicher Stelle aufgetragener Substanzen verstärkt werden kann.
Bei gleichzeitiger Anwendung von entzündungshemmenden Medikamenten mit dem Wirkstoff Sulindac (derzeit in Österreich unter der Bezeichnung "Clinoril" zugelassen) kann eine Nervenschädigung (periphere Neuropathie) hervorgerufen werden.
Dosierung: Wie dosieren Sie Dolobene"-Gel?
Dolobene-Gel soll 2 - 4 x täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Auf einer Fläche von der Größe eines Knies werden im allgemeinen etwa 3cm Gelstrang benötigt. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem Schweregrad und Verlauf der Beschwerden.
Falls nach 10 Tagen Anwendung keine Besserung Ihrer Beschwerden eintritt, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
ART DER ANWENDUNG:
Dolobene-Gel dünn und großflächig auf der Haut oder bei Abschürfungen nahe des schmerzenden Gebietes auftragen und verteilen.
Die AuftragsteIle muß frei von Medikamenten, Kosmetika oder Chemikalien sein. Dolobene-Gel nicht auf Schleimhäute (Augen, Mund, Nase), offene Wunden oder auf kranke oder auf vorgeschädigte Haut (z.B. nach Bestrahlung, starken Sonnenbränden, Operationsnarben) aufbringen.
Bei Anwendung unter Verbänden: nach dem Auftragen des Gels den Verband erst nach wenigen Minuten anlegen, wenn das Gel weitgehend in die Haut eingezogen bzw. der Alkohol verdunstet ist.
Nebenwirkungen: Welche unerwünschten Wirkungen, die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen, kann Dolobene-Gel verursachen?
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Hautrötung, Juckreiz, Brennen, Blasenbildung und Nesselsucht am Applikationsort. Diese Erscheinungen verschwinden im allgemeinen während der weiteren Behandlung. Wenn dies nicht der Fall ist, soll das Medikament abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Die Anwendung von Dolobene-Gel kann zu allergischen Hautreaktionen führen.
Nach Anwendung von Dolobene-Gel kann vorübergehend knoblauchartiger Mundgeruch oder eine Veränderung der Geschmackswahrnehmung auftreten.
Während der Anwendung von Dolobene-Gel kann eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auftreten.
In Einzelfällen kann es zu allergischen Sofortreaktionen mit Nesselsucht (Urtikaria) und Haut- bzw. Schleimhautschwellungen vor allem im Gesichts- und Mundraum (Quincke-Ödem) kommen.
Bei großflächiger Anwendung traten in Einzelfällen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, übelkeit, Diarrhoe,Schüttelfrost, Herz- und Atembeschwerden auf. Zwischen dem Auftreten dieser Nebenwirkungen und der Anwendung von Dolobene-Gel besteht jedoch kein gesicherter Zusammenhang.
Anzeichen von Nebenwirkungen oder der Eintritt einer Schwangerschaft sind umgehend dem Arzt zu melden. Nicht in der Gebrauchsinformation angeführte Nebenwirkungen sind dem Arzt oder Apotheker zu melden!
Haltbarkeit und Lagerungshinweise:
Nicht über Raumtemperatur (bis 25°C) lagern. Tube nach Gebrauch sorgfältig verschließen.
Verfalldatum auf der Außenverpackung beachten. Bei Ablauf des Verfalldatums das Medikament nicht mehr verwenden!
Stand der Gebrauchsisnformation: 26. 01. 1998
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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