Dorithricin Halstabletten

Hersteller: Rentschler

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

Halsentzündungen und -schmerzen mit Schluckbeschwerden, Rachen- und Kehlkopfentzündungen, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches.

Dorithricin-Halstabletten

Zusammensetzung
1 Tablette enthält: Tyrothricin 0,5 mg, Benzalkoniumchlorid 1,0 mg, Benzocain 1,5 mg.

Darreichungsform
Lutschtabletten.

Anwendungsgebiete
Halsentzündungen und -schmerzen mit Schluckbeschwerden, Rachen- und Kehlkopfentzündungen, Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches.

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Mehrmals täglich, alle 2 – 3 Stunden, 1 – 2 Tabletten anwenden.

Dorithricin-Halstabletten langsam im Mund zergehen lassen. Da die sachgemäße Art der Anwendung (Lutschen) bei Säuglingen und Kleinkindern nicht gewährleistet ist, sind Dorithricin-Halstabletten nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet.

Die Behandlung soll noch einen Tag nach Abklingen der Beschwerden fortgesetzt werden.

Bei schweren Halsentzündungen oder Halsschmerzen, die mit hohem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen einhergehen, nicht länger als 2 Tage ohne ärztlichen Rat anwenden.

Gegenanzeigen
Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile, insbesondere bei Paragruppenallergien oder Allergie gegen quartäre Ammoniumsalze sowie bei Fructose-Intoleranz.

Bei größeren frischen Wunden im Mund- und Rachenraum sollte auf eine Anwendung verzichtet werden (zusätzlich "Dosierung, Art und Dauer der Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung" beachten).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Dorithricin-Halstabletten enthalten Sorbitol. Bei hereditärer Sorbitol- bzw. Fructose-Intoleranz sollten Dorithricin-Halstabletten nicht angewendet werden.

Bei Patienten mit Neigung zu allergischen Reaktionen der Haut (z.B. allergisches Kontaktekzem) besteht die Möglichkeit einer Sensibilisierung.

Bei eitriger Mandelentzündung mit Fieber ist in jedem Fall vom Arzt zu entscheiden, ob neben den primär notwendigen Behandlungsmethoden, wie z.B. einer systemischen Antibiotikagabe, Dorithricin-Halstabletten zusätzlich angewendet werden sollen.

Diabetiker:
Der in einer Dorithricin-Halstabletten enthaltene Zuckeraustauschstoff Sorbitol entspricht ca. 0,07 BE.

Wechselwirkungen
Sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch bisher nicht bekannt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fruchtschädigende Wirkungen durch Dorithricin-Halstabletten sind bisher nicht bekannt geworden. Aus grundsätzlichen medizinischen Überlegungen sollten die Tabletten nicht oder nur nach strenger Indikationsstellung verabreicht werden.

Nebenwirkungen
In seltenen Fällen allergische Reaktionen (Haut), insbesondere auf para-Aminobenzoesäureester (Benzocain).

Die Anwendung von Tyrothricin auf frischen Wunden kann zu Blutungen führen.

In hohen Dosen kann Sorbitol zu Obstipation oder Diarrhö führen.

Besondere Lagerungshinweise
Lichtschutz erforderlich.

Zulassungsinhaber: Dr. Rentschler Arzneimittel, Laupheim, Deutschland.

Z.Nr.: 1.23037


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.