Grippinon Brausetabletten
Hersteller: Nycomed Austria
Anwendungsgebiet:
Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen
GRIPPINON-Brausetabletten helfen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten mit oder ohne Fieber, begleitet mit Schmerzen verschiedener Art wie Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen.
"Liebe Patientin, lieber Patient!
Sie haben von Ihrem Apotheker Grippinon-Brausetabletten erhalten, die Ihr Apotheker als geeignetes Medikament zur Behandlung Ihrer Krankheit und Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes erachtet. Halten Sie sich bitte genau an die Empfehlung Ihres Apothekers!"
GEBRAUCHSINFORMATION
Grippinon Brausetabletten
Z.Nr.:1-22183
Zusammensetzung:
"Was ist in GRIPPINON-Brausetabletten enthalten?"
1 Brausetablette enthält: 0,50 g Acetylsalicylsäure (ASS), 0,25 g Ascorbinsäure (Vitamin C), 7,0 mg Saccharin Natrium, wasserfreie Citronensäure, Lactose, wasserfreies Natriumsulfat, Natriumhydrogencarbonat, Polyvidon, Simethicone Emulsion, Zitronenaroma.
Arzneiform:
Brausetabletten
Packungsgrößen:
10, 20 Stück
Wirkungsweise:
"Was sind GRIPPINON-Brausetabletten?"
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) hat schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung. Der Gehalt an Vitamin C in den Brausetabletten deckt den erhöhten Bedarf an diesem wichtigen Vitamin bei fieberhaften Erkrankungen, grippalen Infekten und Entzündungen.
Zulassungsinhaber:
NYCOMED Austria GmbH, Linz
Hersteller:
LOSAN Pharma GmbH, Neuenburg, Deutschland
Anwendungsgebiete:
"Wann werden GRIPPINON-Brausetabletten verwendet?"
GRIPPINON-Brausetabletten helfen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten mit oder ohne Fieber, begleitet mit Schmerzen verschiedener Art wie Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen.
Gegenanzeigen:
"Wann dürfen GRIPPINON-Brausetabletten nicht angewendet werden?"
GRIPPINON-Brausetabletten dürfen nicht angewendet werden bei:
- bestehender Überempfindlichkeit gegen Salicylate,
- gesteigerter Blutungsneigung,
- Kindern im ersten Lebensjahr, im 2. und 3. Lebensjahr nur auf ärztliche Verordnung,
- Nierenversagen und Oxalurie (vermehrter Gehalt des Harns an Oxalsäure),
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.
Vorsicht ist geboten bei:
- bekannter Überempfindlichkeit gegen andere entzündungshemmende Schmerzmittel und Mittel gegen Rheuma,
- Asthma bronchiale,
- angeborenem Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase (seltene Stoffwechselerkrankung),
- chronischen Magen- und Darmbeschwerden (z.B. Gastritis),
- Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen,
- Kindern und Jugendlichen bei Windpocken sowie bei schwerer Virusgrippe.
Schwangerschaft und Stillperiode:
"Dürfen GRIPPINON-Brausetabletten während einer Schwangerschaft oder in der Stillperiode eingenommen werden?"
GRIPPINON-Brausetabletten sollten in der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten 3 Monaten, nur nach Befragen des Arztes eingenommen werden. Begründung: GRIPPINON-Brausetabletten im Zeitraum des errechneten Geburtstermines genommen, kann bei Mutter und Kind zu verlängerten Blutungen führen.
Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung:
"Was ist außerdem zu beachten?"
Erste Anzeichen von Nebenwirkungen und der Eintritt einer Schwangerschaft sind dem Arzt zu melden. Ohne ärztlichen Rat sollte die angegebene Dosierung nicht überschritten werden. Ohne ärztliche Anordnung nicht länger als 10 Tage (Kinder nicht länger als 5 Tage, bei Fieber nicht länger als 3 Tage) hintereinander anwenden. Bei Fortbestand der Beschwerden, oder wenn der zu erwartende Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.
Bei Kindern und Jugendlichen wurden Einzelfälle von lebensbedrohlichen Komplikationen (Reye-Syndrom) beobachtet. Bei lang dauerndem Erbrechen, Austrocknung, Bewußtseinstrübung und Krämpfen ist sofort der Arzt zu verständigen. Ein ursächlicher Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel ist allerdings nicht erwiesen. ASS darf Kindern unter 3 Jahren nur auf ärztliche Verschreibung gegeben werden.
Bei notwendiger Natriumdiät (Bluthochdruck) fragen Sie bitte vor Anwendung den Arzt.
Vor einer geplanten Operation ist der Arzt zu befragen, ob ASS weiter eingenommen werden darf.
Falls Sie noch andere Medikamente einnehmen, die ASS enthalten, oder Mittel gegen Schmerzen und Rheuma, befragen Sie bitte Ihren Arzt. Bei Anwendung von ASS in überhöhten Dosen über mehrere Jahre sind Nierenschädigungen nicht auszuschließen. Die Nierenfunktion ist zu überprüfen.
Bei etwaiger Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten:
Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Verwirrtheit, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen und Beschleunigung der Atmung. Später kann es zu Fieber, Ohnmacht und Harnverhaltung kommen. In diesen Fällen ist sofort ärztliche Hilfe notwendig.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Wechselwirkungen:
"Dürfen GRIPPINON-Brausetabletten gleichzeitig mit anderen Medikamenten angewendet werden?"
Die gleichzeitige Einnahme von ASS mit anderen Arzneimitteln kann zur Erhöhung oder Abschwächung ihrer Wirkung führen. Dies gilt vor allem für andere schmerzstillende Medikamente, Entwässerungsmittel, Mittel gegen Gicht, blutgerinnungshemmende Medikamente (Cumarinderivate, Heparin), blutzuckersenkende Arzneimittel, bestimmte Rheumamittel sowie Methotrexat. Das Risiko einer Magen-Darmblutung ist bei gleichzeitiger Behandlung mit Nebennierenrindenhormonen (Cortison) oder Einnahme von Alkohol gesteigert. GRIPPINON-Brausetabletten sollen daher nicht mit einem der oben genannten Mittel eingenommen werden.
Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol kann die Magenverträglichkeit von ASS verschlechtern.
Art und Dauer der Anwendung:
"Wie und wie oft können Sie GRIPPINON-Brausetabletten einnehmen?"
Eine Brausetablette in einem Glas Wasser vollständig auflösen und trinken.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten:
Erwachsene: 1-2 Brausetabletten, Wiederholung bis maximal 4 Brausetabletten innerhalb von 24 Stunden
Kinder: 3-6 Jahre: 1/2 Brausetablette, Wiederholung bis maximal 2-3 mal täglich
Kinder: 7-12 Jahre: 1 Brausetablette, Wiederholung bis maximal 2-3 mal täglich.
Nebenwirkungen:
"Welche unerwünschten Wirkungen (Nebenwirkungen), die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen, können GRIPPINON-Brausetabletten haben?"
In der empfohlenen Dosierung sind Nebenwirkungen bei GRIPPINON-Brausetabletten selten.
Es kann zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag), Magenbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen), Blutverlusten aus dem Magen-Darmtrakt (Schwarzfärbung des Stuhles), einer Verminderung der Blutplättchen und Verlängerung der Blutungszeit und bei Asthmatikern zu einer Auslösung von Asthmaanfällen kommen.
Bei Einnahme von überhöhten Dosen über lange Zeit können Nierenschäden nicht ausgeschlossen werden, und es können Schwindelgefühl, Ohrensausen sowie Magen-Darmgeschwüre mit schweren Blutungen auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angeführt sind, teilen Sie sie bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Verfalldatum und Lagerungshinweise:
"Wie sollen Sie GRIPPINON-Brausetabletten aufbewahren?"
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung angegebenen Datum verwendet werden.
Trocken und nicht über Raumtemperatur (bis 25°C) lagern.
Datum
Juni 1999
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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