Helopanflat Dragees
Hersteller:
Helopharm
Anwendungsgebiet:
Präparate für den Verdauungstrakt
Bei Völle- und Druckgefühl sowie Blähungen durch vermehrtes Luftschlucken oder infolge übermäßiger Gasbildung und Ansammlung im Magen-Darm-Bereich, Zwerchfellhochstand mit Atemnot und Herzbeschwerden (Roemheld-Syndrom), bei Verdauungsstörungen und besonders bei Blähungen nach Operationen sowie zur Vorbereitung für Röntgenaufnahmen und Sonographien des Bauchraumes und Leberpunktion.
Gebrauchsinformation
Helopanflat Dragees
Z.-Nr.14.200
Hersteller:
Rösch & Handel, 1101 Wien
Zusammensetzung:
1 magensaftresistentes Dragee enthält 135 ml Pankreatin mit mind. 240 Proteaseeinheiten nach Ph. Eur., mind. 3200 Amylaseeinheiten nach Ph. Eur. und mind. 3600 Lipaseeinheiten nach Ph. Eur. (1 Ph.Eur.-Einheit entspricht 1 F.I.P.-Einheit) sowie 42 mg Simethicon.
Eigenschaften und Wirksamkeit
Helopanflat-Dragees normalisieren die gestörte Verdauung und verhindern gasbildende Fäulnisprozesse im Darm. Durch ihre starke Entschäumungswirkung sorgen Helopanflat-Dragees für eine rasche Lösung des Spannungsgefühls im Bauchraum und damit für eine Erleichterung und Beschwerdefreiheit des Patienten. Das in Helopanflat-Dragees enthaltene Pankreatin spaltet die Nahrung in natürlicher Weise auf und verhindert dadurch ursächlich eine erhöhte Gasbildung im Darm.
Das Simethicon ermöglicht die Auflösung der Gasblasen, so daß die Gase durch die Darmschleimhaut aufgenommen werden oder auf natürlichem Wege abgehen können.
Anwendungsgebiete:
Bei Völle- und Druckgefühl sowie Blähungen durch vermehrtes Luftschlucken oder infolge übermäßiger Gasbildung und Ansammlung im Magen-Darm-Bereich, Zwerchfellhochstand mit Atemnot und Herzbeschwerden (Roemheld-Syndrom), bei Verdauungsstörungen und besonders bei Blähungen nach Operationen sowie zur Vorbereitung für Röntgenaufnahmen und Sonographien des Bauchraumes und Leberpunktion.
Dosierung und Art der Anwendung:
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten: Bei Bedarf kurz nach den Mahlzeiten 2 Dragees unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Zur Röntgenvorbereitung empfiehlt sich die Einnahme von drei- bis viermal 2 Dragees an beiden der Aufnahme vorhergehenden Tagen sowie von 2 Dragees nüchtern am Morgen des Aufnahmetages. Gleiches gilt auch für die Vorbereitung zur Sonographie und für Leberpunktionen.
Gegenanzeigen:
Bei Überempfindlichkeit gegenüber Azofarbstoffen, Acetylsalicylsäure und anderen fiebersenkenden und schmerzlindernden Arzneimitteln dürfen Helopanflat-Dragees nicht eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillperiode:
Da weder Pankreatin und Simethicon resorbiert werden, bestehen keine Bedenken gegen die Einnahme von Helopanflat-Dragees während der Schwangerschaft und der Stillperiode.
Nebenwirkungen:
Der in Helopanflat-Dragees enthaltene Farbstoff Gelborange S kann Überempfindlichkeitsreaktionen an der Haut und an den Atmungsorganen auslösen, insbesondere bei Patienten mit Asthma, chronischem Nesselfieber und Überempfindlichkeit gegenüber Azofarbstoffen, Acetylsalicylsäure sowie anderen fiebersenkenden und schmerzlindernden Arzneimitteln.
Wechselwirkungen und Gewöhnungseffekte:
Keine bekannt.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung von Helopanflat-Dragees nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Verfaldatum beachten!
Für Kinder unerreichbar aufbewahren!
Packungsgrößen:
20 und 50 Stück
Lagerungshinweise:
Nicht über Raumtemperatur (bis + 25°C) lagern.
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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