Infloran Berna Kapseln
Hersteller: Schweiz Ser Inst
Anwendungsgebiet:
Präparate für den Verdauungstrakt
Zum Wiederaufbau naürlicher Verhältnisse bei einer gestörten Darmbesiedelung (Darmflora) bei Verdauungsstörungen.
Gebrauchsinformation
Infloran Berna-Kapseln
Z.Nr.: 1-23208
Zusammensetzung:
Was ist in Infloran "Berna" enthalten?
1 Kapsel enthält mind. 10 9 lebende Keime von Lactobacillus acidophilus und mind. 10 9 lebende Keime von Bifidobacterium infantis als Lyophilisat, 25 mg Saccarose, ca. 250 mg Lactose, Gelatine, Magnesiumstearat, Erythrosin (E127), Indigotin (E132), Chinolingelb (E104), Titandioxid (E171), schwarze Drucktinte.
Arzneiform:
Kapseln
Packungsgrößen:
20 Stück
Pharmazeutisch-therapeutische Kategorie und Wirkungsweise:
Wie wirkt Infloran "Berna"?
Die Darmflora ist für die normale Funktion der Darmtätigkeit und Verdauung wichtig. Es herrscht ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen den Arten von Darmbakterien.
Falsche Ernährung, Infektionen und Behandlungen mit Antibiotika führen zu Störungen der Darmflora.
Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium infantis säuern den Darminhalt durch ihre Stoffwechselprodukte an.
Infloran "Berna" stellt das Gleichgewicht der bakteriellen Darmflora wieder her.
Zulassungsinhaber:
F.Joh.Kwizda Ges.m.b.H., 1010 Wien
Hersteller:
Schweiz. Serum- und Impfinstitut Bern, Schweiz
Anwendungsgebiete:
Wann wird Infloran "Berna" verwendet?
Zum Wiederaufbau naürlicher Verhältnisse bei einer gestörten Darmbesiedelung (Darmflora) bei Verdauungsstörungen.
Gegenanzeigen:
Wann darf Infloran "Berna" nicht angewendet werden?
Überempfindlichkeit gegenüber einem Bestandteil, nachgewiesene Milchzuckerunverträglichkeit.
Schwangerschaft und Stillperiode:
Darf Infloran "Berna" während der Schwangerschaft oder in der Stillperiode angewendet werden?
Es sind keine Erfahrungen bei Anwendung bei schwangeren Frauen vorhanden. Aufgrund der auch beim Gesunden vorkommenden Wirkstoffe sind jedoch keine unerwünschten Wirkungen zu erwarten.
Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung und besondere Warnhinweise:
Worauf sollten Sie besonders achten, wenn Sie Infloran "Berna" einnehmen?
Kinder unter 3 Jahren sollen nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes und unter dessen Aufsicht behandelt werden. Wenn innerhalb von 3 Tagen keine Besserung eintritt oder wenn starker Durchfall und/oder Fieber auftreten sowie der Verdacht auf Blut im Stuhl besteht, ist eine ärztliche Abkärung notwendig. Besonders bei älteren Menschen und Kindern muß zusätzlich auf ausreichende Flüssigkeit- und Elektrolytzufuhr geachtet werden.
Arzneimittel für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Eine Kapsel enthält ca. 250 mg Lactose. Diese Menge reicht wahrscheinlich nicht aus, um eine Laktoseintoleranzreaktion auszulösen.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.
Wechselwirkungen:
Darf Infloran "Berna" gleichzeitig mit anderen Medikamenten angewendet werden?
Wenn Antibiotika gleichzeitig verordnet werden, soll die Einnahme von Infloran "Berna"-Kapseln in Abständen von 2 Stunden zur Antibiotika-Gabe erfolgen.
Dosierung und Art der Anwendung:
Wie soll Infloran "Berna" eingenommen werden?
Erwachsene und Kinder nehmen 3 mal täglich eine Kapsel vor den Mahlzeiten. Bei Schluckbeschwerden und für Säuglinge sowie Kleinkinder kann der Kapselinhalt mit Milch, Fruchtsaft oder ähnlichem verrührt eingenommen werden.
Im allgemeinen ist eine Behandlungsdauer von sieben Tagen ausreichend.
Überdosierung:
Es liegen keine Angaben über Überdosierungen vor.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen kann Infloran "Berna" haben?
Keine bekannt. Falls Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Verfalldatum und Lagerung:
Das Verfalldatum bitte beachten. Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Datums nicht mehr verwenden.
Bei +2°C und +8°C im Kühlschrank lagern, trocken und vor Licht geschützt aufbewahren.
Erstelldatum: 7/99
Bei UnkIarheiten sollten Sie fachliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Apotheker einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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