Iromin Chinin C KapselnIromin Chinin C Kapseln

Hersteller: Schmidgall

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

Zur symptomatischen Behandlung von grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten und zur Vorbeugung bei ersten Anzeichen des Herannahens einer Erkältung (Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen).
Schmerz- und Fieberzustände.

Gebrauchsinformation

iromin chinin C Kapseln

Z.Nr.: 9.642

Hersteller: Dr. A. & L. Schmidgall, 1121 Wien

Zusammensetzung:
(Welche wichtigen Bestandteile - Inhaltsstoffe - enthält IROMIN-CHININ-C?)
1 Kapsel enthält:
Iromin (Carbasalatcalcium) 250 mg
(entsprechend 195 mg Acetylsalicylsäure)
Chinin Hydrochlorid 30 mg
Vitamin C (Ascorbinsäure als Calciumsalz)
entspr. reinem Vitamin C 100 mg

Eigenschaften und Wirksamkeit:
(Welche Wirkung ist von IROMIN-CHININ-C-Kapseln zu erwarten und wie wirken sie?)
IROMIN-CHININ-C-Kapseln stellen eine Kombination von bewährten Wirkstoffen dar, welche zur Behandlung von Grippe, Fieber und Erkältungskrankheiten (vor allem im Anfangsstadium) besonders geeignet sind. Der Hauptwirkstoff, das IROMIN, wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend; es ist die wasserlösliche und magenschonendere Form der Acetylsalicylsäure.

Chinin weist ebenfalls fiebersenkende Eigenschaften auf, außerdem regt es auf schonende Art die Schweißsekretion an. Unterstützend wirkt Vitamin C, welches für das körpereigene Abwehrsystem gegen Infektionskrankheiten wichtig ist. Gerade in Erkältungsperioden ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C unbedingt notwendig.

IROMIN-CHININ-C ist daher gut geeignet, herannahende Erkältungen, wenn es bei den ersten Symptomen eingenommen wird, noch abzuwenden. Die Kapseln enthalten keine sogenannten "sedierenden Komponenten", Ermüdungserscheinungen im Zusammenhang mit der Kapseleinnahme treten daher nicht auf.

Anwendungsgebiete:
(Bei welchen Beschwerden - Krankheiten - sollen IROMIN-CHININ-C-Kapseln angewendet werden?)
Zur symptomatischen Behandlung von grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten und zur Vorbeugung bei ersten Anzeichen des Herannahens einer Erkältung (Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen).
Schmerz- und Fieberzustände.

Art der Anwendung:
(Wie werden IROMIN-CHININ-C-Kapseln eingenommen?)
Die Kapseln sollen unzerkaut, am besten während einer Mahlzeit mit etwas Wasser oder Tee eingenommen werden.

Dosierung:
(Wie oft sollen oder können IROMIN-CHININ-C-Kapseln eingenommen werden?)
Erwachsene und Kinder über 12 Jahren: 2-3 Kapseln bis zu 3x täglich; zur Prophylaxe 1 Kapsel bis zu 3x täglich.
Kinder sollen je nach ärztlicher Empfehlung entsprechend weniger einnehmen (z.B. 7-12 Jahre: 1-2 Kapseln bis zu 3x täglich und Kinder von 3-6 Jahren: 1 Kapsel bis zu 3x täglich).

Gegenanzeigen:
(Wann dürfen Sie IROMIN-CHININ-C-Kapseln nicht anwenden?)
Was sind Gegenanzeigen?
Gegenanzeigen sind Krankheiten und Umstände, bei denen Sie IROMIN-CHININ-C-Kapseln nicht oder nur nach ärztlicher Befragung verwenden dürfen.

IROMIN-CHININ-C darf nicht genommen werden bei:
bekannter Überempfindlichkeit gegen Salicylate, Chinin, Chinidin und andere Bestandteile des Präparates. Bei Magen- und Darmgeschwüren, krankhaft erhöhter Blutungsneigung, bei Auftreten von Blut im Harn, bei entzündlichen Erkrankungen der Augennerven, bei Muskelschwund (Myasthenia gravis), im ersten Lebensjahr und im 2. und 3 Lebensjahr nur auf ärztliche Verordnung, bei Nierenversagen und Oxalsäurekristalle im Harn.

Vorsicht ist geboten bei:
bestehender Leber- und Nierenfunktionsstörung, schweren Herzerkrankungen und Herzrhythmusstörungen, Asthma, Mangel an Glucose-6-phosphatdehydrogenase (erbliche, sehr seltene Stoffwechselerkrankung), chronische Magen- und Darmbeschwerden, bei Kindern und Jugendlichen mit Windpocken sowie bei schwerer Virus-Grippe und bei bekannter Überempfindlichkeit gegen andere entzündungshemmende Schmerzmittel.

Schwangerschaft und Stillperiode:
(Dürfen werdende oder stillende Mütter IROMIN-CHININ-C verwenden?)
IROMIN-CHININ-C sollte während der Schwangerschaft (bis zum 6. Monat) sehr vorsichtig und nur nach Befragen des Arztes eingenommen werden. In den letzten 3 Monaten soll IROMIN-CHININ-C wegen erhöhter Blutungsgefahr für Mutter und Kind im Falle einer Geburt vermieden werden.

Nebenwirkungen:
(Welche Beschwerden, unerwünschte Wirkungen - die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen - kann IROMIN-CHININ-C verursachen?)
Was sind Nebenwirkungen?
Wirksame Arzneimittel können neben den erwünschten Wirkungen auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Nachfolgend sind die bekanntgewordenen Nebenwirkungen - auch wenn sie sehr selten sind - angeführt.

Bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung sind Nebenwirkungen selten.

Beobachtet wurden: Magenbeschwerden und geringfügige Blutungen der Magen-Darmschleimhaut. Verlängerung der Blutungszeit.

Selten kommt es zu Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautveränderungen (Rötung, Ausschlag), unter Umständen mit Temperaturanstieg.

Sehr selten kann es zu Veränderungen des Blutbildes (starke Müdigkeit, Blässe, Halsschmerzen), zur Auslösung von Asthmaanfällen und Störungen der Muskelerregung kommen.
Bei längerem oder höher dosiertem Gebrauch sind Leber- und Nierenfunktionsstörungen nicht auszuschließen.

Wechselwirkungen
(Darf IROMIN-CHININ-C gleichzeitig mit anderen Medikamenten angewendet werden?)
Bestimmte Medikamente können die Wirkung von IROMIN-CHININ-C beeinflussen bzw. kann IROMIN-CHININ-C ebenso die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen (verstärken oder abschwächen).
Teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, welche andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) Sie verwenden.

Verstärkt werden kann: die Wirkung von gerinnungshemmenden, thrombozytenaggregationshemmenden Arzneimitteln (Cumarin-Derivate, Heparin, Dipyridamol, Sultinpyrazon), das Risiko einer Magen-Darmblutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Glucocorticoiden und bei Alkoholkonsum, die Wirkung und Nebenwirkung anderer Rheumamittel, die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffe), die Wirkung und Nebenwirkung von Methotrexat und die Wirkung und Nebenwirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Chinidin).

Vermindert werden können: die Wirkungen von Gichtmitteln und Mitteln zu Erhöhung der Harnausscheidung (Spironolacton, Furosemid, Probenecid und Sulfinpyrazon).

Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol kann die Magenverträglichkeit von IROMIN-CHININ-C Kapseln verschlechtern.

Gewöhnungseffekte
Keine bekannt.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
(Was ist ferner zu beachten?)
Bei ersten Anzeichen von Nebenwirkungen und im Falle einer Schwangerschaft ist vor der weiteren Präparateinnahme der Arzt zu informieren.

Bei Kindern und Jugendlichen wurden Einzelfälle von lebensbedrohlichen Komplikationen (Reye-Syndrom) beobachtet. Bei langandauerndem Erbrechen, Austrocknung, Bewußtseinstrübung und Krämpfen sofort den Arzt verständigen. Ein ursächlicher Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel ist allerdings nicht erwiesen.
Ohne ärztliche Anordnung nicht länger als 10 Tage hintereinander einnehmen. (Kinder nicht länger als 5 Tage, bei Fieber nicht länger als 3 Tage). Darf Kindern unter 3 Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden. Bei Nierenschädigung sollte IROMIN-CHININ-C nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Vor einer geplanten Operation ist der Arzt zu fragen, ob IROMIN-CHININ-C weiter eingenommen werden darf.

Falls Sie noch andere Medikamente nehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten, oder Mittel gegen Rheuma und Schmerzen befragen Sie bitte Ihren Arzt. Gleichzeitiger Alkoholgenuß sollte vermieden werden! Tetracycline (Antibiotika) sollen nicht gleichzeitig mit IROMIN-CHININ-C eingenommen werden, das heißt zwischen der Einnahme beider Medikamente sollte ein Zeitraum von 1-3 Stunden unbedingt eingehalten werden. Bei längerem und/oder höher dosiertem Gebrauch sind Nierenschäden nicht auszuschließen, die Überprüfung der Nierenfunktion ist angeraten.

Bei etwaiger Überdosierung können folgende Beschwerden auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Verwirrtheit, Ohrengeräusche, Kopfschmerzen und Beschleunigung der Atmung. Im weiteren Verlauf kann es zu Fieber, Ohnmacht und Harnverhalten kommen. Es ist in diesen Fällen sofort ein Arzt zu verständigen.

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Verfalldatum beachten.
Für  Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungsgrößen:
20 Kapseln

Lagerungshinweise:
Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher in der Außenverpackung aufbewahren.

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.