Kamillosan Salbe

Hersteller: Stada-Medica

Anwendungsgebiet: Hautmittel

Schädigungen der Haut infolge traumatischer, thermischer, aktinischer, chemischer, infektiöser und allergisch bedingter Einwirkungen wie: Schürf-, Kratz- und Rißwunden, Verätzungen, Fissuren, Rhagaden, Sonnenbrand, Erythem durch Röntgen- oder UV-Lichtbestrahlung, Dermatitis, Ekzem, Pruritus, vor allem bei trockener und schuppiger Haut, Herpes labialis, Mastitis. In der Säuglingspflege: gegen das Windelerythem und andere Reizzustände der Haut. Bei Ulcus cruris oder Dekubitus. Allgemein als Hautschutz- und Hautpflegemittel.

Kamillosan-Salbe

Z.Nr.: 1659

Zulassungsinhaber: Asta Medica Arzneimittel, Wien.

Hersteller: Asta Medica, Frankfurt, Deutschland.

Zusammensetzung
100 g Kamillosan-Salbe enthalten 22,5 mg ätherisches Öl, eingestellt auf einen Mindestgehalt von 0,45 mg Chamazulen sowie als Konservierungsmittel 0,35 g p-Hydroxybenzoesäuremethylester und 0,15 g p-Hydroxybenzoesäurepropylester.

Eigenschaften und Wirksamkeit
In Kamillosan-Salbe liegen die Wirkstoffe der Kamille in naturreiner Form vor. Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Kamille, Chamazulen, Bisabolol und Flavonderivate, zeigen pharmakologisch unterschiedliche Effekte, die sich zu der klinisch bestätigten Wirkung des Gesamtextraktes vereinigen. Chamazulen und Bisabolol sind quantitativ vergleichbar antiinflammatorisch wirksam. Die antiphlogistische Wirkung zeigt sich in einer antiexsudativen, antiproliferativen und heilungsfördernden Wirkung in verschiedenen Modellen. Die Förderung der Wundheilung läßt sich tierexperimentell insbesondere an der durch Streß oder Alkohol induzierten Ulcus-Bildung nachweisen. Für die spasmolytische Wirkung von Kamillosan-Salbe sind zum größten Teil die wasserlöslichen Flavonderivate verantwortlich, die sich hauptsächlich aus Apigenin und seinen Glykosiden sowie Quercetin- und Luteolinderivaten zusammensetzen. Kamillosan-Salbe bewirkt im Tierversuch zeitabhängig eine Veränderung der Metabolitenkonzentration für energiereiche Phosphate in der Haut. Dabei findet in der Haut ein Anstieg von Kreatinphosphat sowie Adenosintriphosphat (ATP) bei einer gleichzeitigen Abnahme des Glucose-6-phosphat-Gehaltes statt. Es erscheint in diesem Zusammenhang denkbar, daß die Beeinflussung der energieabhängigen Stoffwechselprozesse, die auch für die Wundheilung bedeutsam sind, durch Kamillosan-Salbe therapeutisch günstig beeinflußt werden.

Anwendungsgebiete
Schädigungen der Haut infolge traumatischer, thermischer, aktinischer, chemischer, infektiöser und allergisch bedingter Einwirkungen wie: Schürf-, Kratz- und Rißwunden, Verätzungen, Fissuren, Rhagaden, Sonnenbrand, Erythem durch Röntgen- oder UV-Lichtbestrahlung, Dermatitis, Ekzem, Pruritus, vor allem bei trockener und schuppiger Haut, Herpes labialis, Mastitis. In der Säuglingspflege: gegen das Windelerythem und andere Reizzustände der Haut. Bei Ulcus cruris oder Dekubitus. Allgemein als Hautschutz- und Hautpflegemittel.

Art der Anwendung
Zur äußerlichen Anwendung ein- oder mehrmals täglich dünn auf die befallene Hautstelle auftragen.

Dosierung
Entsprechend dem zugrundeliegenden Krankheitsbild 1 oder mehrmals täglich dünn auf die Haut auftragen.

Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillperiode
Kamillosan-Salbe kann in der Schwangerschaft und in der Stillperiode angewandt werden.

Packungsgrößen: 20 g und 100 g.

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.