Laxalpin Tee
Hersteller:
Kwizda
Anwendungsgebiet:
Präparate für den Verdauungstrakt
Stuhlverstopfung
Gebrauchsinformation
Laxalpin® Abführtee
Arzneiform: Teemischung
Z.Nr.: 2.084
Zulassungsinhaber F. Joh. Kwizda Ges.m.b.H., 1010 Wien
Packungsgrößen 70 g
Zusammensetzung:
100 g enthalten 50 g Sennesblätter, 15 g Faulbaumrinde, 12 g Fenchel, 5 g Kamillenblüten, 2,5 g Guajakholz, 2,5 g Süßholzwurzel, 2,5 g Holunderblüte, 2,5 g Venushaar, Kalium-Natriumtartrat, Weinsäure.
Eigenschaften und Wirksamkeit:
Laxalpin-Tee ist eine überwiegend aus Heilpflanzen hergestellte Teemischung zur Bereitung von abführendem Tee.
Sennesblätter und Faulbaumrinde enthalten abführende Stoffe, die im Darm ihre Wirkung entfalten und den Stuhl erweichen. Fenchel und Kamillenblüten enthalten wohlriechende Öle, die entkrampfend und auf Entzündungen lindernd wirken.
Guajakholz (eine südamerikanische Heilpflanze) unterstützt die entzündungslindernde Wirkung von Kamille.
Süßholzwurzel verstärkt die abführende Wirkung des Tees, wirkt leicht entkrampfend und verbessert gemeinsam mit Holunderblüte und Venushaar den Geschmack des Tees.
Die abführende Wirkung von Laxalpin-Tee setzt nach 8 bis 10 Stunden ein, die entkrampfende Wirkung bereits früher.
Anwendungsgebiete:
Stuhlverstopfung
Art der Anwendung:, Anwendungshinweise und Dosierung
So wird Laxalpin Tee richtig angewendet:
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten. einen Teelöffel Teemischung mit ca.1/4 l siedenden Wasser überbrühen, 10 min zugedeckt ziehe lassen und abseihen. Abneds eine Tasse trinken, bei Bedarf auch 2 Tassen.
Gegenanzeigen: In diesen Fällen darf Laxalpin-Tee nicht angewendet werden:
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Präparates. Bei Magen- und Darmbeschwerden, deren Ursache nicht geklärt ist.Bei Darmverschluß, Darmverengung, Darmentzündungen sowie bei Krankheiten, die sich durch schwere Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes, besonders des Kaliumhaushaltes äußern.
Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren sowie in der Schwangerschaft und Stillperiode wird nicht empfohlen.
Nebenwirkungen:
Wird die empfohlene Menge eingehalten, sind Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sehr selten. Gelegentlich wurde eine schwache Rotfärbung des Harnes beobachtet, was jedoch harmlos ist.
Bei Überschreitung der empfohlenen Einnahmemenge oder dauernder Anwendung kann sich die Darmträgheit weiter verstärken. Bei Fortbestand der Beschwerden, oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.
Wechselwirkungen:
Bei bestehendem Kaliummangel kommt es zu einer Verstärkung der Wirkung bestimmter Herzmedikamente (Digitalisglykoside). Die Neigung zu Kaliummangel wird durch bestimmte Medikamente wie Carbenoxolon, Kortison und bestimmte wassertreibende Medikamente (Thiaziddiuretika) verstärkt.
Gewöhnungseffekte:
Bei lang dauernder, ununterbrochener Anwendung kann es zu einer Verminderung der Wirkung kommen.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
Durchfall ist ein Anzeichen von zu hoher Einnahmemenge. Laxalpin-Tee sollte ohne ärztliche Anordnung nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1-2 Wochen) eingenommen werden.
Als Abmagerungsmittel nicht geeignet !
Bei Überschreitung der empfohlenen Einnahmemenge oder dauernder Anwendung kann sich die Darmträgheit weiter verstärken, Störungen der Nierenfunktion, des Mineralhaushaltes, der Darmschleimhaut und der Darmreflexe, bräunliche oder schwarze Pigmentierungen (Melanosis coli) der Dickdarmschleimhäute sind möglich.
Verfalldatum und Lagerung:
Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Verfalldatum beachten
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Bei UnkIarheiten sollten Sie fachliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Apotheker einholen.
Erstelldatum: 09/96
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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