Loratyn BrausetablettenLoratyn Brausetabletten

Hersteller: SP Labo/Heist

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

Loratyn Brausetabletten sind zur Linderung der unangenehmen Nebenerscheinungen bei Heuschnupfen (Niesen, rinnende und juckende Nase, tränende Augen, Jucken und Brennen von Nase und Auge) und bei chronischem Nesselausschlag (Juckreiz und Hautrötung) geeignet.

GEBRAUCHSINFORMATION

Loratyn 10 mg-Brausetabletten

Wirkstoff: Loratadin
Antiallergikum

Liebe Patientin, lieber Patient!
Sie haben von Ihrem Apotheker Loratyn-Brausetabletten zur Behandlung Ihrer Beschwerden und Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes erhaten. Sollten Ihre Beschwerden nicht abklingen oder wenn der erwartete Erfolg durch die Einahme von Loratyn nicht eintrifft, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Bevor Sie dieses Medikament einnehmen, lesen Sie sorgfältig die Gebrauchsinformation durch. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Loratyn 10 mg - Brausetabletten

Wirkstoff: Loratadin

Z.Nr.: 1-21831

Was ist in Loratyn Brausetabletten enthalten?
1 Brausetablette enthält 10 mg Loratadin als Wirkstoff sowie die Hilfsstoffe Lactose, Zitronensäure, Natriumhydrogenkarbonat, Sorbitol, Mannitol, Natriumkarbonat, Polyvidon, Siliziumdioxid, 5 mg Saccharin-Natrium, Saccharoseester, Natriumzitrat, Phosphatidylcholin und Orangenaroma.

Arzneiform:
weiße, flache und runde Brausetabletten mit Bruchkerbe

Packungsgrößen:
10 Stück

Was ist Loratyn und wie wirkt es?
Loratadin, der Wirkstoff von Loratyn, ist ein stark und schnell wirkendes Arzneimittel gegen Allergien (Antiallergikum). Es wirkt juck- und niesreizstillend, schleimhautabschwellend und vermindert übermäßige Flüssigkeitsabsonderung aus den Schleimhäuten. Die Wirkung von Loratadin tritt rasch, d.h. innerhalb von 30 Minuten ein und hält im allgemeinen 24 Stunden an. Loratyn Brausetabletten beeinträchtigen im allgemeinen weder die geistige noch die körperliche Leistungsfähigkeit und machen nicht müde.

Zulassungsinhaber:
AESCA chemisch-pharmazeutische Fabrik Gesellschaft m.b.H. 2514 Traiskirchen

Hersteller:
ASTA-MEDICA GmbH., 1070 Wien

Wann wird Loratyn verwendet?
Loratyn Brausetabletten sind zur Linderung der unangenehmen Nebenerscheinungen bei Heuschnupfen (Niesen, rinnende und juckende Nase, tränende Augen, Jucken und Brennen von Nase und Auge) und bei chronischem Nesselausschlag (Juckreiz und Hautrötung) geeignet.

Wann darf Loratyn nicht angewendet werden?
Loratyn-Brausetabletten dürfen bei Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Präparates und bei Kindern unter 6 Jahren nicht verwendet werden, da keine klinischen Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

Dürfen Loratyn-Brausetabletten während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden?
Die sichere Anwendung von Loratyn während der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht erwiesen. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie Loratyn nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Von einer Anwendung von Loratyn während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate wird abgeraten.

Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung
Beim Auftreten von Nebenwirkungen, insbesondere Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautaussschlägen oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.
- Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg nicht eintritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Bei Eintritt einer Schwangerschaft informieren Sie bitte Ihren Arzt.
- Im allgemeinen hat Loratyn keinen Einfluß auf Fahrtüchtigkeit und Verkehrsverhalten. Empfindliche Personen, bei welchen Medikamente unübliche Reaktionen verursachen können, sollen zuerst prüfen, wie sie auf dieses Medikament reagieren, bevor sie Auto fahren, Maschinen bedienen oder andere Tätigkeiten ausüben, die Konzentration erfordern.
- Bewahren Sie Loratyn Brausetabletten für Kinder unerreichbar auf.

Darf Loratyn gleichzeitig mit anderen Medikamenten angewendet werden?
Es kann sein, daß sich Medikamente gegenseitig in ihrer Wirkung beeinflussen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, welche Medikamente (auch selbstgekaufte) Sie derzeit noch anwenden.
Obwohl selbst nach Einzelgabe der 16fachen therapeutischen Dosis keine zentralen Nebenwirkungen auftraten, sind dennoch bei Überdosierung Wechselwirkungen mit auf das Zentralnervensystem dämpfend wirkenden Substanzen (Beruhigungs- und Schlafmittel) nicht auszuschließen.
Sollten Sie gleichzeitig mit Loratyn Arzneimittel einnehmen, die Ketoconazol (gegen Pilzerkrankungen), Erythromycin (gegen verschiedene bakterielle Infektionen) oder Cimetidin (zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren) enthalten, so teilen Sie dies Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Sollten Sie einem Allergie-Hauttest unterzogen werden, unterbrechen Sie die Einnahme von Loratyn bereits 48 Stunden vor dem Test, da dieses die Testresultate beeinflussen könnte.

Wie und wie oft wenden Sie Loratyn an?
Entnehmen Sie die Brausetabletten erst unmittelbar vor Bedarf dem Röhrchen. Die Brausetablette wird dann in einem Glas Wasser aufgelöst und getrunken, vornehmlich vor einer Mahlzeit.
– Erwachsene und Kinder (mehr als 30 kg Körpergewicht): einmal täglich eine Brausetablette.
– Kinder (unter 30 kg Körpergewicht): einmal täglich eine halbe Brausetablette.
Die Dauer der Anwendung richtet sich im allgemeinen nach dem Verlauf des Krankheitsbildes und sollte 6 Monate nicht überschreiten. Wenn es nach 3 Tagen Behandlung zu keiner Besserung Ihres Zustandes kommen sollte, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Wenn Sie eine eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion haben, oder wenn Sie älter als 60 Jahre sind, sollten Sie Loratyn nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Was ist zu tun, wenn Loratyn Brausetabletten in zu großen Mengen eingenommen wurden?
Außer leichter Ermüdung sind bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen nach Überdosierung bekannt geworden. Verständigen Sie dennoch vorsichtshalber Ihren Arzt.

Welche unerwünschten Wirkungen (Nebenwirkungen), die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen, kann Loratyn haben?
Hochwirksame Arzneimittel können neben den erwünschten Wirkungen bei einzelnen Patienten auch unerwünschte Nebenwirkungen haben, die gelegentlich das Eingreifen eines Arztes erfordern. Unerwünschte Wirkungen traten im allgemeinen selten auf. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, trockener Mund, Sörungen im Verdauungstrakt wie Übelkeit und Gastritis sowie allergische Reaktionen wie Hautausschlag. In Einzelfällen wurde über Haarausfall, Leberfunktionsstörungen, beschleungten Herzschlag und plötzlich auftretende Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Falls andere Nebenwirkungen, die hier nicht angeführt sind, auftreten sollten, informieren Sie vorsichtshalber Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis auf Verfalldatum und Lagerung:
Das Verfalldatum ist auf der Packung aufgedruckt. Verwenden Sie die Loratyn Brausetabletten nach Ablauf dieses Datums nicht mehr.
Lagern Sie die Brausetabletten in der Außenverpackung nicht über Raumtemperatur (bis 25° C) vor Feuchtigkeit geschützt.

Stand der Gebrauchsinformation: 11. Februar 1997

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.