Luuf Nasenspray

Hersteller: Apomedica

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

Schnupfen und Behandlung von akuten Anzeichen eines Heuschnupfens.

Gebrauchsinformation

LUUF Nasenspray

Arzneiform: Lösung

Z.Nr.: 12.450

Zulassungsinhaber und Hersteller: Apomedica, Graz

Zusammensetzung
1 ml Nasenspray enthält 1,0 mg Naphazolinhydrochlorid, 1,0 mg Diphenhydraminhydrochlorid, 0,1 mg Benzalkoniumchlorid (als Konservierungsmittel), polysorbat BO, Natriumchlorid und eine aromatisierende wäßrige Lösung von Menthol, Kampher und ätherischen Ölen (aus Eukalyptusblatt, Muskatnuß und Zedernblatt).
1 Sprühstoß = ca. 0,06 ml.

Eigenschaften und Wirksamkeit
LUUF-Nasenspray besteht aus einer schleimhautabschwellenden Lösung mit dem Wirkstoff Naphazolin, die rasch eine Abnahme der übermäßigen Sekretbildung bewirkt und die lästigen Anzeichen (Symptome) des Schnupfens lindert.
Diphenhydramin hat eine reizdämpfende, lokalanästhesierende Wirkung auf die Schleimhaut. Der unangenehme Niesreiz wird gehemmt und die Nasenatmung wieder frei. Durch das Abschwellen der Schleimhaut wird auch der Abfluß der Sekrete aus den Nebenhöhlen erleichtert und dadurch die Ausheilung einer Entzündung gefördert.
Die Zusammensetzung der Lösung ist den natürlichen Verhältnissen in der Nase angepaßt und wird im allgemeinen reizlos vertragen.

Anwendungsgebiete
Schnupfen und Behandlung von akuten Anzeichen eines Heuschnupfens.
Ohne ärztliche Anweisung nicht länger als 5 Tage anwenden. Bitte melden Sie erste Anzeichen von Nebenwirkungen Ihrem Arzt. Ebenso sollte ärztliche Beratung erfolgen bei einer Schwangerschaft oder während der Stillperiode.

Bei zu häufiger Anwendung oder Uberdosierung (siehe auch unter "Nebenwirkungen") ist eine Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit nicht auszuschließen; gleichzeitig angewendete zentraldämpfende Arzneimittel oder Alkohol können die Beeinträchtigung verstärken.

In diesem Fall Vorsicht beim Bedienen von Maschinen und im Straßenverkehr.

Das Aufbewahren von Restmengen der Arzneispezialität für etwa spätere Erkrankungen ist nicht zu empfehlen.

Überdosierung: Bei versehentlicher Einnahme einer größeren Menge des Fläschcheninhaltes (z. B. durch Kinder) ist ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es kann zu Blutdruckanstieg, Pulsbeschle.!.Inigung, Blässe, Temperaturabfall, Schweißausbruch, Ubelkeit, Bauchschmerzen, Benommenheit, aber auch zu Unruhe und Schlaflosigkeit kommen.

Therapiehinweise für den Arzt: Gaben von Aktivkohle, eventuell in Kombination mit einem Abführmittel, reichlich Flüssigkeit. Bei Bedarf Alpha-Rezeptorenblocker gegen den Blutdruckanstieg.

Beachten Sie bitte das Verfalldatum und bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unerreichbar auf!

Packungsgrößen: 15ml

Hinweis: Um die Spray-Funktion zu ermöglichen, hat die originalverpackte Flasche einen gewissen Leerraum. Die automatische Abfüllung garantiert 15ml Inhalt.

Lagerungshinweise
Nicht über Raumtemperatur (bis 250 C) lagern.

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.

Erscheinungsdatum: August 1995

Art der Anwendung
Reinigung der Nase (Schneuzen), Schraubkappe abnehmen und Sprühöffnung in ein Nasenloch einführen. Dabei Flasche senkrecht halten und 1-2mal kurz und kräftig zusammendrücken.

Die beste Verteilung des Sprühnebels erreicht man, wenn man gleichzeitig die Luft durch die Nase leicht einzieht.

Dosierung
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten.

Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre: 1-2 Sprühstöße in jedes Nasenloch; bis zu 4x täglich. Zwischen den einzelnen Anwendungen soll ein Abstand von ca. 3 Stunden liegen. Im allgemeinen genügt eine Behandlungsdauer von etwa 5 Tagen.

Gegenanzeigen
Wann darf LUUF-Nasenspray nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil und bei Kindern unter 6 Jahren.

Auch während und bis zu 10 Tagen nach einer Behandlung mit bestimmten Medikamenten (sog. MAO-Hemmer) gegen Depressionen sowie bei ausgeprägt trockenem Schnupfen (Rhinitis sicca) soll der Spray nicht angewendet werden.

Vorsicht ist geboten bei ausgeprägter Schilddrüsenüberfunktion, schweren Herz-Kreislauferkrankungen und bei einer bestimmten Form des grünen Stars.

Schwangerschaft und Stillperiode: Während der Schwangerschaft und der Stillperiode sollte der Spray nur über ausdrückliche ärztliche Anordnung verwendet werden.

Welche unerwünschten Wirkungen kann das Arzneimittel haben? LUUF-Nasenspray wird bei sachgemäßer Anwendung im allgemeinen sehr gut vertragen. Gelegentlich kann es zu Reizerscheinungen (Brennen) kommen. Bei Überdosierung können Wirkungen auf Herz und Kreislauf (wie Blutdruckanstieg, beschleunigte oder auch verlangsamte Herzschlagfolge) oder auf das zentrale Nervensystem (vorübergehende Unruhe, aber auch Müdigkeit) nicht ausgeschlossen werden.

Nach zu langer Behandlung mit gefäßverengenden Arzneimitteln (wie z. B. Naphazolin) oder wiederholtem Überschreiten der empfohlenen Einzeldosen kann die erwünschte Wirkung ins Gegenteil umkehren; mit erneutem anschwellen, eventuell teilweiser Schädigung der Schleimhaut, Geruchs- oder Geschmacksstörungen.

Wechselwirkungen
Darf LUUF-Nasenspray gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden?

Die gleichzeitige Behandlung mit bestimmten Medikamenten gegen Depressionen (sog. MAO-Hemmer) ist zu vermeiden, da es zum Blutdruckanstieg kommen kann. Eine bekannte typische Nebenwirkung von Beta-Rezeptorenblockern, nämlich Atembeschwerden durch Verengung der Luftröhrenverzweigungen (Bronchien), kann in seltenen Fällen -bei gleichzeitiger Spraygabe -verstärkt auftreten. In solchen Fällen ist eine mehrfache Anwendung des Nasensprays zu vermeiden und ärztlicher Rat einzuholen. Alpha-Rezeptorenblocker (z. B. bestimmte Mutterkornalkaloide) heben die Wirkung von Naphazolin auf.

Über mögliche Wechselwirkungen mit zentral-dämpfenden Arzneimitteln und Alkohol siehe unter "Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung".

Gewöhnungseffekte
Bei länger dauernder Anwendung kann es zum Nachlassen der Wirkung und zu einer Schädigung der Nasenschleimhaut kommen.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.