Otrivin NasensprayOtrivin Nasenspray

Hersteller: Novartis Consum. H.

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

Otrivin wird angewendet bei Schnupfen verschiedener Art. Wenn die Nasennebenhöhlen mitbetroffen sind, zur Erleichterung des Sekretabflusses.
Bei Mittelohrentzündung zur Unterstützung der Schleimhautabschwellung im Nasen- Rachenraum.

Gebrauchsinformation

Otrivin 0,1% Nasenbspray
ohne Konservierungsmittel

Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid

Liebe Patientin, lieber Patient!
Gut Besserung mit Otrivin 0,1%-Nasenspray ohne Konservierungsmittel:
Das neuartige Vakuum-Pumpspraysystem von Otrivin 0,1%-Nasenspray ohne Konservierungsmittel sorgt für eine exakte gleichbleibende Abgabe Ihres Otrivin 0,1% Nasensprays. Dieses System wurde entwickelt, um die Lösung auch ohne Zusatz chemischer Konservierungsmittel von Keimen frei zu halten, bedingt allerdings den ersichtlichen Leerraum über dem garantierten Füllbereich von 10 ml.

Z.Nr.: 1-23656

Was ist Otrivin ohne Konservierungsmittel?

Zusammensetzung:
1 ml Lösung enthält:
Wirkstoff: 1mg Xylometazolinhydrochlorid,
Hilfsstoffe: Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, Natriummonohydrogenphosphat-Dopecahydrat, Natriumchlorid, Natriumedetat, Wasser
1 Sprühstoß = 0,07 ml.

Arzneiform: Lösung

Packungsgröße: 10 ml

Wie wirkt Otrivin?
Otrivin verengt in der Nasenschleimhaut und im angrenzenden Bereich des Rachenraumes die Blutgefäße und wirkt somit abschwellend. Dadurch wird innerhalb weniger Minuten ein bis zu mehreren Stunden lang anhaltendes freieres Atmen durch die Nase ermöglicht. Durch Verwendung von Otrivin ohne Konservierungsmittel kann das Risiko von Allergien und Unverträglichkeiten bei dafür empfindlichen Patienten vermindert werden.

Zulassungsinhaber und Hersteller:
Novartis Consumer Health - Gebro GmbH, Fieberbrunn

Wann wird Otrivin angewendet?
Otrivin wird angewendet bei Schnupfen verschiedener Art. Wenn die Nasennebenhöhlen mitbetroffen sind, zur Erleichterung des Sekretabflusses.
Bei Mittelohrentzündung zur Unterstützung der Schleimhautabschwellung im Nasen- Rachenraum.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie außer Otrivin noch andere Mittel anwenden?
Gleichzeitig eingenommene Medikamente, die anregend auf das Nervensystem wirken (Sympathomimetika), können in ihrer Wirkung verstärkt, solche mit gegenteiligem Effekt abgeschwächt werden.
Die Wirkung von Otrivin auf den Gesamtorganismus kann durch bestimmte stimmungsaufhellende Mittel (MAO-Hemmer, tri- bzw. tetrazyklische Antidepressiva), insbesondere bei Überdosierung, verstärkt werden.
Teilen Sie daher Ihrem Arzt oder Apotheker mit, welche Arzneimittel Sie neben der Anwendung von Otrivin zugleich einnehmen.

Wie wenden Sie Otrivin an?
Vor der Anwendung gründliche Reinigung der Nase (Schneuzen). Sprühöffnung in ein Nasenloch einführen und pumpen. Während des Sprühvorganges leicht durch die Nase einatmen. Schutzkappe wieder aufsetzen.
Vor der ersten Anwendung: Schutzkappe abnehmen und den weißen Aufsatz mehrmals herunterdrücken, bis der erste Sprühstoß erfolgt. Der Spray ist nun für jede weitere Anwendung gebrauchsfertig.

Erwachsene und Kinder über 7 Jahre:
Einmal, höchstens aber 4-mal täglich 2 Sprühstöße in jedes Nasenloch.
Zwischen zwei Anwendungen soll ein Zeitraum von ca. 8 Stunden liegen.

Dauer der Behandlung:
Nach einer Woche muss eine mehrtägige Behandlungspause eingelegt werden.

Was müssen Sie vor der Anwendung von Otrivin beachten?

Wann dürfen Sie Otrivin nicht anwenden?
- bei Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Arzneimittels,
- bei grünem Star (Engwinkelglaukom),
- nach Operationen im Nasen- und Ohrenbereich (Entfernung der Hirnanhangsdrüse oder chirurgischen Eingriffen, bei denen die Hirnhaut freigelegt wurde) darf Otrivin, wie andere schleimhautabschwellende Mittel, nicht angewendet werden.

Wann dürfen Sie Otrivin nur mit besonderer Vorsicht anwenden?
- bei Bluthochdruck,
- bei Überfunktion der Schilddrüse,
- bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße (z.B. Angina pectoris),
- bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter stimmungshebender Medikamente (Antidepressiva).
Wie bei allen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten bei Kindern und älteren Patienten.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Wegen seiner gefäßverengenden Eigenschaften sollte Otrivin während der Schwangerschaft und Stillzeit vorsorglich nicht angewendet werden.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker,wenn Sie:
- an anderen Krankheiten oder Allergien leiden,
- andere, auch selbstgekaufte Medikamente einnehmen,
- schwanger sind oder gerade stillen.
Bei ersten Anzeichen von Nebenwirkungen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung innerhalb einer Woche nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Falls Sie auf Medikamente, die anregend auf das Nervensystem wirken (Sympathomimetika), mit Anzeichen von Schlaflosigkeit, Schwindel usw. reagieren, sollten Sie Otrivin, wie alle Präparate der gleichen Wirksubstanzklasse, nur mit Vorsicht anwenden.
Bei Schnupfen mit Krustenbildung ist Otrivin-Nasengel vorzuziehen.
Bei Kindern bis 14 Jahre ist die Anwendung durch Eltern bzw. Erwachsene zu überwachen.
Nicht länger als 1 Monat nach erstmaligem Gebrauch verwenden.
Für  Kinder ist dieses Arzneimittel unerreichbar aufzubewahren!

Was passiert, wenn Sie versehentlich zuviel Otrivin angewendet haben?
Bei versehentlicher Überdosierung (kann es insbesondere im Kindesalter zu einer Beschleunigung und Unregelmäßigkeit des Pulses, zu Blutdruckanstieg und zu eventueller Bewusstseinstrübung kommen. Bei derartigen Anzeichen ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate.

Kann mit Otrivin ein Gewöhnungseffekt auftreten?
Bei lange dauerndem Schnupfen ist eine langfristige ununterbrochene Anwendung zu vermeiden. Eine zu häufige oder zu lange Anwendung kann das Risiko einer Austrocknung der Nasenschleimhaut erhöhen, außerdem kann es zu einer Wirkungsverminderung (Gewöhnungseffekt) bzw. nach plötzlichem Absetzen zu einer Verschlechterung der Schnupfensymptomatik kommen.

Welche Nebenwirkungen können bei Anwendung von Otrivin auftreten?
Folgende Nebenwirkungen sind vereinzelt aufgetreten:
Brennen in der Nase und im Hals, lokale Reizung, Übelkeit, Kopfschmerzen, trockene Nasenschleimhaut. In Einzelfällen können systemische Allergien auftreten (z. B. Hautausschlag).
Ganz vereinzelt kann es auch, vor allem bei Überdosierung zu unregelmäßiger und/oder beschleunigter Herzschlagfolge, Blutdruckerhöhung, Nervosität, Schlafstörungen sowie, zu vorübergehenden und leichten Sehstörungen kommen.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie Beschwerden im Zusammenhang mit Otrivin an sich bemerken, die im Beipacktext nicht angeführt sind.

Hinweis auf Verfalldatum und Lagerung:
Nicht über Raumtemperatur (bis 25°C) lagern.
Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher stets in der Außenverpackung aufbewahren.
Nicht länger als 1 Monat nach erstmaligem Gebrauch verwenden.
Das auf der Verpackung angegebene Verfalldatum ist zu beachten. Bei Überschreiten dieses Datums darf das Arzneimittel nicht mehr angewendet werden.

Stand der Gebrauchsinformation:
Februar 2000

Bei UnkIarheiten wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.