Paracetamol Genericon Tabletten
Hersteller:
Genericon-Pharma
Anwendungsgebiet:
Schmerzmittel inkl. Muskel- und Gelenksschmerzmittel
Schmerz- und Fieberzustände unterschiedlicher Ursache wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen wie z.B. nach Zahnziehen, Wundschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Schmerzen und Fieber in Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.
Gebrauchsinformation
PARACETAMOL GENERICON 500mg-Tabletten
Z.Nr.: 1-18726
Hersteller: GENERICON PHARMA Ges.m.b.H.,8502 Lannach
Zusammensetzung:
1 Tablette enthält:
Paracetamol 500 mg
Eigenschaften und Wirksamkeit:
Paracetamol besitzt schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung, die 15-30 Minuten nach der Einnahme einsetzt und etwa 3 Stunden lang anhält.
Anwendungsgebiete:
Schmerz- und Fieberzustände unterschiedlicher Ursache wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen wie z.B. nach Zahnziehen, Wundschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Schmerzen und Fieber in Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.
Art der Anwendung:
Die Tabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
Dosierung:
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten.
Erwachsene und Jugendliche über 50 kg Körpergewicht nehmen als Einzeldosis 1 Tablette. Bei Bedarf kann die Einnahme einer Tablette nach 4-6 Stunden wiederholt werden, wobei die gesamte Tagesmenge 4 Tabletten nicht überschreiten darf.
Kinder von 6-12 Jahren (< 50 kg) eine 1/2 Tablette (250 mg) bis zu 4 mal täglich.
Kleinkinder von 2-6 Jahren (< 25 kg) eine 1/4 Tablette (125 mg) 1-4 mal täglich.
Vor allem bei Kleinkindern kann Paracetamol auch in Zäpfchen- oder Sirupform gegeben werden.
Nach Beschwerdefreiheit ist die Einnahme zu beenden.
Gegenanzeigen:
Das Präparat darf nicht angewendet werden bei
- Überempfindlichkeit gegen Paracetamol
- ausgeprägten Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- einer erblich bedingten Stoffwechselstörung (Glucose 6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel)
- übermäßigem bzw. chronischem Alkoholgenuß
Schwangerschaft und Stillperiode:
Bisher gibt es keine Hinweise auf fruchtschädigende Wirkung von Paracetamol. Trotzdem soll die Einnahme während der Schwangerschaft nur in Einzelfällen in niederen Dosen nach Absprache mit Ihrem Arzt erfolgen.
Da Paracetamol auch in die Muttermilch übertritt, trifft diese Einschränkung auch für die Stillperiode zu.
Nebenwirkungen:
Bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung ist Paracetamol gut verträglich und sind Nebenwirkungen selten.
Selten: allergische Hautreaktionen (Hautrötung, Hautausschlag) unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg und Schleimhautentzündungen
Sehr selten: allergische Reaktionen in Form von Blutbildveränderungen (erkennbar am Auftreten von starker Müdigkeit, Halsschmerzen, Geschwüren im Hals und Mund)
Extrem selten: Asthma, Nasenschleimhautschwellungen
In seltenen Fällen sind für den Wirkstoff Paracetamol Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden. Bei den ersten Anzeichen für eine Überempfindlichkeitsreaktion ist das Präparat abzusetzen und sofort Kontat mit einem Arzt aufzunehmen.
Einnahme höherer als der empfohlenen Dosen, sowie eine hochdosierte Einnahme über mehrere Monate kann zu schweren Leberschäden (Anzeichen: Appetitlosigkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Gelbfärbung der Haut und Bewußtseinsstörungen) und zu Störungen der Nierenfunktion führen!
Wechselwirkungen:
Da die gleichzeitige Einnahme von Paracetamol und anderen Arzneimitteln zu einer Wirkungsveränderung führen kann, darf diese nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen.
Gleichzeitige Einnahme von Paracetamol und Chloramphenicol (Antibiotikum) bewirkt eine Wirkungsverlängerung von Chloramphenicol. Salizylamid, Rifampicin, Schlafmittel vom Barbiturattyp oder Arzneimittel gegen Epilepsie können in Kombination mit Paracetamol zu vermehrter Anhäufung leberschädigender Abbauprodukte führen.
Metoclopramid erhöht die Aufnahme von Paracetamol.
Die Wirkung oraler Antikoagulantien kann bei chronischer Einnahme von Paracetamol verstärkt werden. Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin kann durch hohe Gaben von Paracetamol vermindert werden.
Gleichzeitiger Alkoholkonsum erhöht die Gefahr der Leberschädigung.
Gewöhnungseffekte:
Bisher keine bekannt.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
Ohne ärztliche Anordnung nicht länger als zehn Tage hintereinander anwenden. Bei längerem Gebrauch oder überhöhter Dosierung (mehr als 2,0g pro Tag) sind Leber- und Nierenschädigungen nicht auszuschließen. Darf Kindern unter drei Jahren nur über ärztliche Anordnung gegeben werden.
- Paracetamol darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da die gleichzeitige Einnahme zu schweren Vergiftungserscheinungen führen kann.
- Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
- Im Fall einer Schwangerschaft und beim Auftreten einer der beschriebenen Nebenwirkungen ist vor der weiteren Einnahme der Arzt zu befragen.
- Bei starken Schmerzen im Bauchraum sollten schmerzstillende Mittel möglichst nicht vor der Untersuchung durch den Arzt eingenommen werden, da sie die Erkennung wichtiger Krankheitszeichen verschleiern können.
Gegebenenfalls ist dem Arzt davon Mitteilung zu machen.
- Bei Überdosierung (Vergiftung) ist eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich.
Hinweis für den Arzt:
Therapie der Paracetamolintoxikation:
Das Antidot N-Acetyl-Cystein (Mucornyst-Lösung, oral) soll möglichst innerhalb der ersten 10 Stunden verabreicht werden; als Anfangsdosis werden 140 mg/kg KG verabreicht, die Erhaltungsdosis von 70 mg/kg KG soll nach 8 Stunden alle 4 Stunden verabreicht werden.
Verfalldatum beachten.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Packungsgrößen:
10 und 20 Stück
Lagerungshinweise:
Nicht über 25°C lagern!
Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher in der Außenverpackung aufbewahren.
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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