Piniment KinderbalsamPiniment Kinderbalsam

Hersteller: Austroplant

Anwendungsgebiet: Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen

- Erkältungskrankheiten, grippale Infekte, sowie damit verbundene Muskel-, Glieder-, Gelenks- und Nervenschmerzen, Schnupfen
- Husten und Verschleimung (Bronchialkatarrh, Bronchitis)
- krampfartige Beschwerden im Bereich des Verdauungstraktes (Magen, Darm und Galle)

Liebe Patientin! Lieber Patient!
Liebe Mutter! Lieber Vater!

Mit PINIMENT-Kinderbalsam haben Sie ein erfolgreiches Mittel zur Linderung der Beschwerden Ihres Kindes erworben. Der Kinderbalsam enthält 30% heilkräftige, ätherische Öle und läßt bald wieder leichter atmen. Für Erwachsene gibt es die wesentlich stärkere PINIMENT -Salbe (40%) mit Menthol. Wenn Sie zusätzlich inhalieren wollen, verlangen Sie in der Apotheke den PINIMENT-Thermo-Inhalator. Dieser erleichtert das Inhalieren. Eine Schutzhülle aus Styropor hält das Wasser länger warm und schützt Ihre Hände vor der Hitze. Fragen Sie in Ihrer Apotheke danach.

GEBRAUCHSINFORMATION

PINIMENT-Kinderbalsam

Arzneiform: O/W-Emulsion

Z. Nr.: 13.286

Zusammensetzung: 100 g Balsam enthalten: Kampfer (raz:) 7,0 g, Eukalyptusöl 11,0 g, Kiefernnadelöl 9,5 g, Latschenkiefernöl 1,5 g, Terpentinöl ger. 1,0 g, Guajazulen 0,005 g.

Weitere Bestandteile: Vaseline, Emulgin, Comperlan, polysorbat, Wasser.

Eigenschaften und Wirksamkeit: PINIMENT-Kinderbalsam ist gut hautverträglich und leicht abwaschbar. Die Geruchsstoffe wie Kampfer und die wohlriechenden ätherischen Öle aus dem Eukalyptusbaum, Kiefernnadeln, Latschenkiefer und Terpentinöl werden vom Körper direkt über die Haut und durch Einatmen der Dämpfe über die Atemwege aufgenommen. Die verschiedenen Anwendungsarten wie Wickel, Einreibung, Inhalation, Fußbäder erleichtern die Behandlung. Im Bereich der Atemwege wirken die ätherischen Öle besonders auf die Schleimhaut der Bronchien, wo sie den zähen Schleim lösen und verflüssigen. Dadurch und durch eine Anregung der körpereigenen Klärmechanismen kann der Schleim rascher abgehustet werden. Der Hustenreiz wird gemildert, die Atmung erleichtert und der Gasaustausch in der Lunge verbessert.

An der Haut wird die Durchblutung angeregt, dies führt zu einer wohltuenden Erwärmung und leichten Rötung der behandelten Stellen. In der Folge kommt es durch direkte und reflektorische Wirkung auch zu einer stärkeren Durchblutung tieferliegender Gewebe und innerer Organe.

Erkältungsbedingte Muskel-, Glieder-, Gelenks- und Nervenschmerzen werden gelindert.

Über den reflektorischen Weg werden krampfartige Beschwerden im Verdauungstrakt ebenfalls gelindert.

PINIMENT-Kinderbalsam enthält kein Menthol und ist daher auch als Einreibung für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Besonders geruchsempfindliche Erwachsene können den Kinderbalsam anstelle der Piniment-Salbe mit 40% Wirkstoffgehalt verwenden.

Anwendungsgebiete:
- Erkältungskrankheiten, grippale Infekte, sowie damit verbundene Muskel-, Glieder-, Gelenks- und Nervenschmerzen, Schnupfen
- Husten und Verschleimung (Bronchialkatarrh, Bronchitis)
- krampfartige Beschwerden im Bereich des Verdauungstraktes (Magen, Darm und Galle)

Art der Anwendung: Einreibung, Inhalation, Brust- und Wadenwickel, Fußbäder.

Dosierung: Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten.

Einreibung: Bei Kindern (6-14 Jahre) 3-5 cm, bei Säuglingen 2 cm Salbenstrang mehrmals täglich auf Brust und Rücken bzw. schmerzenden KörpersteIlen einreiben oder einmassieren. Anschließend mit einem Wolltuch bedecken. Die Haut kann jederzeit leicht mit warmem Wasser gereinigt werden.

Inhalation: Für  Kinder (6-14 Jahre) 5 cm Salbe in ein Gefäß mit heißem Wasser geben, den Kopf darüber beugen und die aufsteigenden Dämpfe einatmen.
Inhalationszeit: max. 15 Minuten.

Brust- oder Wadenwickel: 10 cm Salbenstrang in '1/4l warmem Wasser lösen und ein saugfähiges Tuch damit tränken, dieses um Brust oder Waden legen und mit einem trockenen Wolltuch abdecken.

Fußbad: 10 cm Salbenstrang in heißem Wasser (erhöhte Badetemperatur ca. 400 C) lösen und darin Füße und Unterschenkel baden.

Besondere Anwendungshinweise für den Patienten: Erkältungskrankheiten, grippale Infektionen, Husten und Verschleimung (Bronchialkatarrh, Bronchitis): Einreibung auf Brust und Rücken, Inhalation, Brust- und Wadenwickel.

Schnupfen: Oberlippe, Nase, Wangen einreiben, sowie Dämpfe inhalieren.

Bei Säuglingen (0 bis 12 Monate) und Kleinkindern und Kindern (1-6 Jahre) nicht zur Inhalation anwenden.

Fieberhafte Erkrankungen bei Kindern: Feuchtwärme, Wadenwickel.

Beginnende Erkältungskrankheit: Warme Fußbäder, zusätzlich Einreibung und Inhalation.

Krampfartige Beschwerden im Bereich des Verdauungstraktes: Warme Unterleibswickel.

Inhalation: Vor dem Inhalieren die erste Dampfschicht durch Blasen von der Seite her entfernen, da der erste Dampf unter Umständen einen zu großen Wirkstoffanteil enthält.

Gegenanzeigen: Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Präparates. Nicht anwenden bei Asthma bronchiale und Keuchhusten.

Schwangerschaft und Stillperiode: Keine Einschränkung.

Nebenwirkungen: In seltenen Fällen können Hautreizungen auftreten.

Wechselwirkungen und Gewöhnungseffekte: Nicht bekannt.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung: Bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern nicht zur Inhalation verwenden. Bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Bereich des Gesichtes, speziell der Nase, auftragen. Nicht auf Schleimhäute oder Wunden auftragen. Wegen der Gefahr von Verbrühungen
- sollen Kinder nie unbeaufsichtigt inhalieren;
- soll das Inhalat nach dem Abkühlen nicht wieder aufgewärmt werden

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.

Verfalldatum beachten.

Für  Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungsgrößen: 40 g

Lagerhinweis: Nicht über 250 C lagern.

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.

Stand: November 2000

Zulassungsinhaber und Hersteller: AUSTROPLANT-ARZNEIMITTEL
Ges.m.b.H., Wien
in Lizenz von:
Dr. Willmar Schwabe, Karlsruhe, Deutschland


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.