Rhino Nasenspray plus
Hersteller:
Boehringer I.A
Anwendungsgebiet:
Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen
Rhinospray® plus dient zur Schleimhautabschwellung bei akutem allergischen oder nicht-allergischen Schnupfen.
Gebrauchsinformation
Rhinospray® plus ätherische Öle - Nasenspray
Wirkstoff: Tramazolin
Z.Nr. 1-20514
Zusammensetzung
1 ml enthält
Tramazolinhydrochloridmonohydrat 1,265 mg
Benzalkoniumchlorid 0,202 mg
Weitere Bestandteile:
Eukalyptol, Menthol, Kampfer, Zitronensäure, Natriumhydroxid, Hydroxypropylmethylcellulose, Polyvidon, Glycerin, Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Natriumchlorid, gereinigtes Wasser.
Arzneiform
Lösung
Packungsgrößen
10 ml
Wie wirkt Rhinospray® plus?
Rhinospray® plus enthält als medizinisch wirksamen Bestandteil Tramazolinhydrochlorid. Die Substanz bewirkt bei Schnupfen eine Abschwellung der Nasenschleimhaut. Schon kurz nach dem Einsprühen in die Nase werden die verlegten Luftwege wieder frei. Ätherische Öle verstärken das Gefühl der freien Nasenatmung. Die Wirkung tritt rasch ein und hält mehrere Stunden an. So bleibt auch die Nachtruhe ungestört.
Rhinospray® plus wird auch von empfindlicher Nasenschleimhaut meist gut vertragen. Deshalb kann Rhinospray® plus gegebenenfalls wiederholt angewendet werden. Der Feindosierer erzeugt einen feinen, dichten Sprühnebel. Er benetzt auch versteckte Schleimhautbuchten in der Nase und dringt bis zu den Mündungen der Nasennebenhöhlen vor.
Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Austria GmbH, Wien
Hersteller
Boehringer Ingelheim Pharma KG
Biberach an der Riss
Deutschland
Bei welchen Beschwerden wenden Sie Rhinospray® plus an?
Rhinospray® plus dient zur Schleimhautabschwellung bei akutem allergischen oder nicht-allergischen Schnupfen.
Wann dürfen Sie Rhinospray® plus nicht anwenden?
Verwenden Sie das Medikament nicht:
- bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile;
- bei trockenen Nasenschleimhauterkrankungen mit Krusten- und Borkenbildung (Rhinopathia sicca) sowie Engwinkel-Glaukom (erhöhter Augeninnendruck);
- nach bestimmten Operationen am Gehirn;
- bei Kindern unter 6 Jahren.
Schwangerschaft und Stillperiode
Rhinospray® plus sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Über die Verwendung während der Stillperiode entscheidet Ihr Arzt.
Was müssen Sie außerdem beachten, wenn Sie Rhinospray® plus anwenden?
Beachten Sie bitte die Angaben in dieser Gebrauchsinformation - Ihr Behandlungserfolg hängt davon ab!
Wegen der Gefahr der Schädigung der Nasenschleimhaut dürfen Sie dieses Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nur 7 Tage und auf ärztliche Anordnung nur 14 Tage hintereinander anwenden.
Wenn nach einwöchiger Verwendung von Rhinospray® plus die Beschwerden nicht abgeklungen sind, müssen Sie vor Fortsetzung der Behandlung Ihren Arzt fragen (z.B. bei chronischer Entzündung der Nasenschleimhaut).
Wenn Sie schleimhautabschwellende Schnupfenmittel wie Rhinospray® plus dauernd anwenden, kann es zu einer chronischen Schwellung (dadurch erneut verstopfte Nase) und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut kommen.
Wenden Sie Rhinospray® plus nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an:
- wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen behandelt werden (MAO-Hemmer oder trizyklische bzw. tetrazyklische Antidepressiva),
- wenn Sie unter Bluthochdruck, Herzkrankheiten oder einer Überfunktion der Schilddrüse leiden.
Achten Sie darauf, daß das Medikament nicht in die Augen gelangt.
Wenn sich Ihre Beschwerden nicht bessern oder sogar verschlechtern, sollten sie bitte unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder während der Behandlung schwanger werden.
Bewahren Sie Ihre Arzneimittel immer außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern auf.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie auch andere Medikamente einnehmen?
Arzneimittel gegen Depressionen (trizyklische oder tetrazyklische Antidepressiva bzw. MAO- Hemmer) können die Wirkung von Rhinospray® plus verstärken.
Wie und wie oft sollen Sie Rhinospray® plus anwenden?
Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, halten Sie bitte die Dosierung genau ein.
Rhinospray® plus dient zum Einsprühen in die Nasenöffnung.
Bei Bedarf können Sie bis zu 4 x täglich je einen Sprühstoß in jede Nasenöffnung sprühen.
Wie verwenden Sie Rhinospray® plus?
Reinigen Sie vor Anwendung von Rhinospray® plus die Nase sorgfältig.
Nehmen Sie vor Gebrauch die transparente Schutzkappe ab.
Betätigen Sie den Feindosierer vor der ersten Anwendung mehrmals, bis ein gleichmäßiger Sprühnebel austritt. Bei weiterer Anwendung innerhalb eines Tages ist der Feindosierer sofort funktionsfähig.
Schließen Sie eine Nasenöffnung mit dem Finger und führen Sie den Sprühkopf in die andere Nasenöffnung ein. Betätigen Sie den Feindosierer einmal. Atmen Sie während des Einsprühens leicht durch die Nase ein.
Wiederholen Sie danach den Vorgang in der anderen Nasenöffnung.
Nach Benutzung des Feindosierers setzen Sie die Schutzkappe wieder auf.
Nach der Anwendung sollte der Sprühkopf gesäubert werden.
Nebenwirkungen
Arzneimittel können neben der gewünschten Wirkung auch unerwünschte Wirkungen (= Nebenwirkungen) haben. Beachten Sie aber bitte, daß die genannten Nebenwirkungen nur selten auftreten
Vereinzelt wurden verstärkter Nasenfluß, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen oder Geschmacksveränderungen beobachtet.
In Einzelfällen kann es nach Abklingen der Wirkung zu verstärkter Schleimhautschwellung (reaktive Hyperämie) sowie insbesondere bei empfindlichen Patienten zu vorübergehendem leichtem Brennen in der Nase kommen.
Bei besonders empfindlichen Patienten kann es aufgrund des Gehaltes an Bestandteilen von ätherischen Ölen eventuell zur Schädigung der Nasenschleimhaut kommen.
Mit einer Beeinflussung von Blutdruck, Puls und Herzschlag ist bei vorgeschriebener Dosierung kaum, bei Überdosierung möglicherweise zu rechnen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie über diese Beschwerden beunruhigt sind oder während der Behandlung bei Ihnen andere Beschwerden auftreten.
Verfalldatum
Beachten Sie das auf der Packung angegebene Verfalldatum!
Verwenden Sie das Arzneimittel nicht über das Verfalldatum hinaus!
Erstellungsdatum
Jänner 1999
Holen Sie bitte bei UnkIarheiten fachliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Apotheker ein!
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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