Silomat Tropfen
Hersteller: Boehringer I.A
Anwendungsgebiet:
Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen
SILOMAT® dient zur Behandlung des trockenen Reizhustens bei Entzündungen oder Reizungen der Atemwege (z.B. durch Infektionen oder bei Raucherkatarrh).
Gebrauchsinformation
Silomat® - Tropfen
Wirkstoff: Clobutinol
Z.Nr. 11579
Zusammensetzung
1 ml (= 30 Tropfen) enthält:
Clobutinolhydrochlorid 60 mg
Weitere Bestandteile:
p-Hydroxybenzoesäuremethylester 0,35 mg, p-Hydroxybenzoesäurepropylester 0,15 mg, Saccharin-Natrium 5 mg, Äthanol 94 mg (=11,4 Vol.% Alkohol), Anisöl, Menthol, Glyzerin, gereinigtes Wasser.
Arzneiform
Tropfen zur Einnahme, Lösung
Packungsgrößen
20 ml
Wie wirkt SILOMAT®?
SILOMAT® besitzt gute hustenstillende Eigenschaften.
Der Hustenreiz wird jedoch nicht vollständig unterdrückt, sodaß bei mäßiger Dosierung ein Abhusten von Schleim möglich ist.
Die hustenstillende Wirkung tritt nach cirka 15 Minuten ein und hält 4 - 6 Stunden lang an.
Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Austria GmbH, Wien
Hersteller
Boehringer Ingelheim Italia s.p.a.
Florenz, Italien
Bei welchen Erkrankungen wenden Sie SILOMAT® an?
SILOMAT® dient zur Behandlung des trockenen Reizhustens bei Entzündungen oder Reizungen der Atemwege (z.B. durch Infektionen oder bei Raucherkatarrh).
Wann dürfen Sie SILOMAT® nicht anwenden?
Verwenden Sie das Medikament nicht:
bei Überempfindlichkeit gegenüber einem Bestandteil des Arzneimittels.
Wenn Sie an einer epileptischen Erkrankungen leiden oder wenn derartige Erkrankungen in Ihrer Familie (z.B. Eltern, Geschwister) aufgetreten sind, sollten Sie SILOMAT® nur auf Anordnung des behandelnden Arztes einnehmen und die empfohlene Dosierung nicht überschreiten.
Schwangerschaft und Stillperiode
Nehmen Sie SILOMAT® nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
Was müssen Sie außerdem beachten, wenn Sie SILOMAT® einnehmen?
Beachten Sie streng die Angaben in der Gebrauchsinformation - der Behandlungserfolg hängt wesentlich davon ab!
Durch die hustenstillende Wirkung von SILOMAT® kann es, besonders bei höherer Dosierung, zur Verhinderung des Aushustens von Schleim und damit zu einer Verschleppung der Krankheit kommen.
Bei Hustenformen, die mit viel Auswurf verbunden sind, sollten Sie deshalb SILOMAT® nur abends einnehmen.
Bei eingeschränkter Nierenfunktion sollte SILOMAT® vorsichtig dosiert werden.
Da dieses Arzneimittel Alkohol enthält, darf es von Alkoholkranken nicht eingenommen werden.
In der akuten Phase des Keuchhustens ist SILOMAT® wenig wirksam.
Achtung:
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen!
Das gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder während der Behandlung schwanger werden.
Bewahren Sie Ihre Arzneimittel immer außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern auf.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie auch andere Medikamente einnehmen?
Nehmen Sie SILOMAT® nicht gemeinsam mit anderen Medikamenten, die krampfauslösend wirken können, ein.
Wie oft und wie lange sollen Sie SILOMAT®-Tropfen einnehmen?
Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, halten Sie bitte die Dosierung genau ein:
Erwachsene und Jugendliche über 15 Jahre: 3 x täglich 20 Tropfen
Kinder 3 - 15 Jahre: 3 x täglich 10 - 20 Tropfen
Kinder bis zu 3 Jahren: 3 x täglich 5 - 10 Tropfen
Die Behandlung sollte auf 5 Tage beschränkt bleiben.
Wie wenden Sie SILOMAT®-Tropfen an?
Nehmen Sie die Tropfen mit etwas Wasser oder Tee ein.
Falls erforderlich, tippen Sie zum Antropfen leicht auf den Flaschenboden.
Nebenwirkungen
Arzneimittel können neben der gewünschten Wirkung auch unerwünschte Wirkungen (= Nebenwirkungen) haben. Beachten Sie aber bitte, daß die folgende Zusammenstellung auch Nebenwirkungen aufzählt, die nur äußerst selten auftraten.
SILOMAT® wird meist gut vertragen.
Gelegentlich wurde über Unruhe, Zittern, juckenden Hautausschlag, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen (Schlaflosigkeit) oder Bauchschmerzen berichtet.
Selten traten eine Muskelanspannung, Atemnot oder Krämpfe auf.
Selten wurden allergische Reaktionen (einschließlich Angioödem (Gesichtsschwellung) und Nesselausschlag) und in Einzelfällen akute allergische Allgemeinreaktionen beobachtet.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie über diese Nebenwirkungen beunruhigt sind oder wenn Sie andere Beschwerden haben.
Verfalldatum
Beachten Sie das auf der Packung angegebene Verfalldatum!
Verwenden Sie das Arzneimittel nicht über das Verfalldatum hinaus!
Erstellungsdatum
Jänner 1999
Holen Sie bitte bei UnkIarheiten fachliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Apotheker ein!
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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