Solugastril MagengelSolugastril Magengel

Hersteller: Heumann

Anwendungsgebiet: Präparate für den Verdauungstrakt

Sodbrennen, Übersäuerung des Magens bei Speiseröhren-, Magen-, Zwölffingerdarmentzündung und Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren; Magenbeschwerden, insbesondere bei Belastung des Magens durch Diätfehler.

GEBRAUCHSINFORMATION

Solugastril-Magengel

Z.Nr.: 15.325

Hersteller:
HEUMANN PHARMA GMBH
D-90449 NÜRNBERG
EIN PHARMACIA UNTERNEHMEN

Zulassungsinhaber:
Sanova Pharma GesmbH, Wien

Zusammensetzung:
10 g (1 Beutel) enthalten:
Aluminiumhydroxid-Gel (12,5%ig berechnet als Al2O3) 3480 mg,
Calciumcarbonat 600 mg,
Methylparahydroxybenzoat 11,5 mg,
Propylparahydroxybenzoat 3,5 mg.

Eigenschaften und Wirkungsweise:
SOLUGASTRIL-Magengel ist ein Mittel gegen die Übersäuerung des Magensaftes mit schleimhautschützender Wirkung. Rasch wirkend durch den Anteil an Calciumcarbonat und anhaltend durch den Anteil an Aluminiumhydroxid. SOLUGASTRIL-Magengel wirkt über einen gegen die Säure gerichteten Mechanismus, die Zusammensetzung des Magensaftes normalisiert sich. Die gute Wirksamkeit wird durch die Gelform begünstigt.

Anwendungsgebiete:
Sodbrennen, Übersäuerung des Magens bei Speiseröhren-, Magen-, Zwölffingerdarmentzündung und Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren; Magenbeschwerden, insbesondere bei Belastung des Magens durch Diätfehler.

Art der Anwendung:

  1. Einen der zusammenhängenden Beutel an der markierten Nahtstelle abtrennen und zwischen den Fingern kräftig durchkneten.
  2. Den Beutel an einer Ecke aufreißen oder aufschneiden.
  3. Inhalt dieses Beutels in eine Tasse Wasser oder Milch geben, verrühren oder unverdünnt schlucken.

Dosierung:
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten.
3mal täglich 1-2 Stunden nach den Mahlzeiten sowie zusätzlich vor dem Schlafengehen und bei zwischenzeitlich auftretenden Magenbeschwerden den Inhalt eines Einzelbeutels zubereiten und einnehmen.

Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Präparates.
Vorsicht bei Patienten mit Morbus Alzheimer, fortgeschrittener Niereninsuffizienz sowie bei Patienten mit Verengung des Magenausganges.

Schwangerschaft und Stillperiode:
Das Präparat kann in der beschriebenen Dosierung angewendet werden.
Eine Verminderung der Eisen-, Fluorid- und Phosphataufnahme aus Mahlzeiten und Arzneimitteln sollte berücksichtigt werden (siehe "Wechselwirkungen").

Nebenwirkungen:
Häufig: Geschmacksstörungen und Mundtrockenheit.
Selten: Bei hochdosierter Daueranwendung Auftreten von Knochenbildungsstörungen und Hypercalcämie bei eingeschränkter Nierenfunktion.
Aufgrund der besonderen Zusammensetzung des Präparates wurde Verstopfung nur bei Patienten mit spezieller Disposition beobachtet.

Wechselwirkungen:
Die Aufnahme anderer Substanzen durch den Körper wird durch Anlagerung (Tetracycline, Herzglykoside, Chlorpromazin, Anticholinergika), Komplexbildung (Tetracycline), Ausfällung (Phosphat) oder Änderung des sauren Magenmilieus (Salicylate, Barbiturate) vermindert. Für L-Dopa wird die Bioverfügbarkeit gesteigert.
Andere Arzneimittel sollten daher in einem Abstand von ca. 2 Stunden eingenommen werden.

Gewöhnungseffekte:
Keine bekannt.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwenqung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Bei hochdosierter Daueranwendung Aluminium-, Phosphat- und Calciumspiegel kontrollieren.
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, insbesondere bei Dialysepatienten, bei Morbus Alzheimer oder anderen Formen der Demenz ist eine langdauernde und höher dosierte Anwendung zu vermeiden.

Verfalldatum beachten!

Für  Kinder unerreichbar aufbewahren!

Packungsgrößen:
20 x 10g, 50 x 10g.

Lagerungshinweis:
Vor Frost schützen!
Nicht über 20°C lagern.

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.