Solugastril Tabletten
Hersteller:
Heumann
Anwendungsgebiet:
Präparate für den Verdauungstrakt
Sodbrennen, Übersäuerung des Magens bei Speiseröhren-, Magen-, Zwölffingerdarmentzündung und Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren; Magenbeschwerden, insbesondere bei Belastung des Magens durch Diätfehler.
GEBRAUCHSINFORMATION
SOLUGASTRIL Tabletten
Z.Nr.: 16.492
Hersteller: HEUMANN PHARMA GMBH, 90449 NÜRNBERG
EIN PHARMACIA UNTERNEHMEN
Zulassungsinhaber:
Sanova Pharma GesmbH, Wien
Zusammensetzung:
1 Tablette enthält:
Aluminiumhydroxid-Trockengel 200 mg (=100 mg Al2O3),
Calciumcarbonat 300 mg, Natriumcyclamat 1,5 mg.
Eigenschaften und Wirksamkeit:
Solugastril Tabletten sind ein Mittel gegen Übersäuerung des Magensaftes mit schleimhautschützender Wirkung. Rasch wirkend durch den Anteil an Calciumcarbonat und anhaltend durch den Anteil an Aluminiumhydroxid. Solugastril Tabletten wirken über einen gegen die Säure gerichteten Mechanismus; die Zusammensetzung des Magensaftes normalisiert sich.
Anwendungsgebiete:
Sodbrennen, Übersäuerung des Magens bei Speiseröhren-, Magen-, Zwölffingerdarmentzündung und Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren; Magenbeschwerden, insbesondere bei Belastung des Magens durch Diätfehler.
Art der Anwendung:
Tabletten zerkauen und mit oder ohne Flüssigkeit schlucken.
Dosierung:
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten:
3mal täglich 1-2 Tabletten 1-2 Stunden nach den Mahlzeiten einnehmen, sowie bei Bedarf zusätzlich vor dem Schlafengehen oder bei zwischenzeitlich auftretenden Magenbeschwerden.
Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Präparates.
Vorsicht bei Patienten mit Morbus Alzheimer, fortgeschrittener Niereninsuffizienz sowie bei Patienten mit Verengungen des Magenausganges.
Schwangerschaft und Stillperiode:
Das Präparat kann in der beschriebenen Dosierung angewendet werden.
Eine Verminderung der Eisen-, Fluorid- und Phosphataufnahme aus Mahlzeiten und Arzneimitteln sollte berücksichtigt werden (siehe "Wechselwirkungen").
Nebenwirkungen:
Häufig: Verstopfung, Geschmacksstörungen und Mundtrockenheit.
Selten: Bei hoch dosierter Daueranwendung Auftreten von Knochenbildungsstörungen und Hypercalcämie bei eingeschränkter Nierenfunktion.
Wechselwirkungen:
Die Aufnahme anderer Substanzen durch den Körper wird durch Anlagerung (Tetracycline, Herzglykoside, Chlorpromazin, Anticholinergika), Komplexbildung (Tetracycline), Ausfällung (Phosphat) oder Änderung des sauren Magenmilieus (Salicylate, Barbiturate) vermindert. Für L-Dopa wird die Bioverfügbarkeit gesteigert.
Andere Arzneimittel sollten daher in einem Abstand von ca. 2 Stunden eingenommen werden.
Gewöhnungseffekte:
Keine bekannt.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Bei hochdosierter Daueranwendung Aluminium,- Phosphat- und Calciumspiegel kontrollieren.
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, insbesondere bei Dialysepatienten, bei Morbus Alzheimer oder anderen Formen der Demenz ist eine lang dauernde und höher dosierte Anwendung zu vermeiden.
Verfalldatum beachten!
Für Kinder unerreichbar aufbewaren.
Packungsgrößen:
40, 100 Stück.
Lagerungshinweise:
Lichtschutz erforderlich.
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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