Sympatol Tropfen
Hersteller:
Boehringer I.A
Anwendungsgebiet:
Herz- und Kreislaufmittel
Kreislaufschwäche, bedingt durch zu niederen Blutdruck in der Rekonvaleszenz, bei allgemeinen Erschöpfungszuständen, bei Altersschwäche, nach Infektionskrankheiten und Zuständen mit allgemeiner Gefäßschwäche.
Gebrauchsinformation
Sympatol® - Tropfen
Wirkstoff: Synephrintartrat
Z.Nr. 4545
Zusammensetzung
1 g (= 20 Tropfen) enthält:
Synephrintartrat 100 mg
Äthanol 76 mg
(entsprechend 9,5 Vol.% Alkohol)
Weitere Bestandteile:
Weinsäure, Natriumpyrosulfit, gereinigtes Wasser.
Arzneiform
Lösung
Packungsgrößen
25 g
Wie wirkt Sympatol®?
Sympatol® erhöht die Herzkraft, entleert die Blutdepots und vermehrt die zirkulierende Blutmenge.
Dadurch wird zu niederer Blutdruck zur Norm angehoben.
Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Austria GmbH, Wien
Hersteller
Boehringer Ingelheim Italia s.p.a.
Florenz, Italien
Bei welchen Beschwerden wenden Sie Sympatol®-Tropfen an?
Kreislaufschwäche, bedingt durch zu niederen Blutdruck in der Rekonvaleszenz, bei allgemeinen Erschöpfungszuständen, bei Altersschwäche, nach Infektionskrankheiten und Zuständen mit allgemeiner Gefäßschwäche.
Wann dürfen Sie Sympatol® nicht einnehmen?
Sympatol® darf nicht eingenommen werden bei:
Überempfindlichkeit gegenüber einem Bestandteil des Arzneimittels, Geschwülsten des Nebennierenmarks (Phäochromozytom), Schilddrüsenüberfunktion, grünem Star (Engwinkelglaukom) sowie Vergrößerung der Prostata mit Restharnbildung.
Patienten mit schweren organischen Herz- und Gefäßveränderungen, Herzrhythmusstörungen und zu schneller Schlagfolge des Herzens dürfen Sympatol® nur nach genauer Anweisung des Arztes einnehmen.
Schwangerschaft und Stillperiode
Sympatol® darf während der ersten 3 Monate der Schwangerschaft und während der Stillperiode nur auf ausdrückliche ärztliche Anordnung eingenommen werden.
Was müssen Sie außerdem beachten, wenn Sie Sympatol® einnehmen?
Beachten Sie bitte die Angaben in der Gebrauchsinformation - der Behandlungserfolg hängt wesentlich davon ab!
Bei ungeklärter Ursache der Kreislaufschwäche ist ärztlicher Rat erforderlich.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Behandlung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich.
Der Alkoholgehalt von 76 mg/1 g (= 20 Tropfen), entsprechend 9,5 Vol.% ist zu beachten. Sympatol® darf Alkoholkranken nicht gegeben werden.
Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie schwanger sind oder während der Behandlung schwanger werden.
Bewahren Sie Ihre Arzneimittel immer außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern auf.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie auch andere Medikamente einnehmen?
Falls Sie gleichzeitig mit Sympatol® noch andere Arzneimittel einnehmen, informieren Sie bitte Ihren Arzt, da es unter Umständen zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen könnte.
Bei gleichzeitiger Anwendung von trizyklischen Antidepressiva oder Guanethidin ist eine Wirkungsverstärkung von Sympatol® möglich.
Wie und wie oft sollen Sie Sympatol®-Tropfen einnehmen?
Am zweckmäßigsten erfolgt die Einnahme der Tropfen eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten unverdünnt auf etwas Zucker, den man langsam im Mund zergehen läßt.
Falls erforderlich, tippen Sie zum Antropfen leicht auf den Flaschenboden.
Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, halten Sie bitte die Dosierung genau ein.
Erwachsene:
3 x täglich 20 - 30 Tropfen
Kinder:
Die Anwendung bei Kindern darf nur nach ärztlicher Verordnung erfolgen.
4 - 10 Jahre 3 x täglich 15 - 20 Tropfen
1 - 4 Jahre 3 x täglich 10 - 15 Tropfen
3 Monate - 1 Jahr 3 x täglich 5 - 10 Tropfen
Nebenwirkungen
Arzneimittel können neben der gewünschten Wirkung auch unerwünschte Wirkungen (= Nebenwirkungen) haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten.
Bei empfindlichen Patienten und/oder höherer Dosierung von Sympatol® kann es zu Herzklopfen kommen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie über diese Nebenwirkung beunruhigt sind oder wenn Sie andere Beschwerden haben.
Verfalldatum und Lagerungshinweise
Beachten Sie das auf der Packung angegebene Verfalldatum!
Verwenden Sie das Arzneimittel nicht über das Verfalldatum hinaus!
Lichtschutz erforderlich!
Erstellungsdatum
Jänner 1999
Holen Sie bitte bei UnkIarheiten fachliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Apotheker ein!
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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