Tannalbin TablettenTannalbin Tabletten

Hersteller: Medicopharm

Anwendungsgebiet: Präparate für den Verdauungstrakt

Akute (plötzlich auftretende) Durchfallerkrankungen, insbesondere Sommer- und Reise- Durchfallerkrankungen.

Gebrauchsinformation

Tannalbin - Tabletten

Z. Nr.: 2.981

Zulassungsinhaber:
MEDICOPHARM DR. H. SORGO
Arzneimittel GesmbH, 1180 Wien

Zusammensetzung
1 Tablette enthält 500 mg Tanninalbuminat.

Eigenschaften und Wirksamkeit
Tannalbin ist ein Durchfall stoppendes Präparat aus einer Gerbsäure-Eiweißhaltigen Substanz.
Besonders geeignet zur Behandlung von sommerlichen Durchfallerkrankungen, auf Reisen durch ungewohnte Kost und mangelnde Hygienebedingungen.
Tannalbin vermindert rasch den Wassergehalt des Stuhles, verbessert dadurch dessen Festigkeit und stoppt lästigen Stuhldrang. Es reinigt die Darmschleimhaut von Bakterien und Entzündungsstoffen.

Anwendungsgebiete
Akute (plötzlich auftretende) Durchfallerkrankungen, insbesondere Sommer- und Reise- Durchfallerkrankungen.

Art der Anwendung
Die Tabletten sind mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

Dosierung
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten.
Erwachsene 1-2 Tabletten in 1-2stündigen Abständen.
Kinder (ab 6 Jahre) 1/2-1, maximal 2 Tabletten 3-4mal täglich.
Im Normalfall tritt die Wirkung schon innerhalb weniger Stunden bis zu einem Tag ein. Danach Dosis reduzieren. Behandlung nicht länger als eine Woche durchführen.

Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Präparates.
Überempfindlichkeit gegenüber Milch.
Chronische Durchfallerkrankungen bei organisch bedingter Verdauungsstörungen (z.B. Dickdarmentzündungen). Infektiöse Erkrankungen, die durch Salmonellen ausgelöst werden (Typhus, Paratyphus) dürfen nur ausschließlich mit Tannalbin behandelt werden. In solchen Fällen sofort ärztliche Bezug einholen.

Schwangerschaft und Stillperiode:
Während der Schwangerschaft und in der Stillperiode darf Tannalbin nicht eingenommen werden.

Nebenwirkungen
Nach der Einnahme von hohen Dosierungen kann es zu Magenbeschwerden, Schwindel und Erbrechen kommen.
Bei Verletzungen der Darmschleimhaut (z.B. chronische Durchfallerkrankungen
- siehe Abschnitt Gegenanzeigen) kann die unveränderte Substanz in die Blutbahn gelangen; dies kann zu Leberschäden führen.
In Einzelfällen können ÜberempfindlIchkeitssymptome auftreten. Dies sind Kurzatmigkeit oder Atemnot, Urtikaria (Nesselsucht) bzw. Anschwellen des Gesichtes. In diesen Fällen darf Tannalbin nicht mehr eingenommen werden.

Wechselwirkungen
Eine Reihe von Arzneimitteln sollten nicht zusammen mit Tannalbin eingenommen werden. Hierzu zählen Arzneimittel, die folgende Substanzen enthalten:
· Säuren, Laugen, Eisensalze, Blei, Antimon, Silber, Albumin, Gelatine und oxidierende Substanzen.
· Alkaloide und Glykoside in wäßriger Lösung.
· Tannalbin sollte nicht zusammen mit Kohle eingenommen werden, denn Tannin verringert die Wirkung der Kohle.
Befragen Sie darüber Ihren Arzt und teilen Sie ihm bitte mit, welche Medikamente Sie derzeit einnehmen (auch selbst gekaufte) und bringen Sie - wenn möglich - auch die Packungen mit, damit Ihr Arzt das Risiko von Wechselwirkungen beurteilen und gegebenenfalls die Dosierung anpassen kann.

Gewöhnungseffekte
Bisher nicht bekannt.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung
Kleinkinder unter 6 Jahre dürfen Tannalbin nicht einnehmen.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Den Eintritt oder das Vorliegen einer Schwangerschaft oder Stillperiode teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit.

Vertalldatum beachten.

Für  Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungsgrößen
25 und 50 Stück

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.