Thomapyrin C Brausetabletten
Hersteller:
Boehringer I.A
Anwendungsgebiet:
Husten- und Erkältungsmittel. Sonstige Mittel gegen Atemwegserkrankungen
Schmerzzustände (wie z.B. bei Kopf- und Gliederschmerzen) und Fieberzustände bei Erkältungskrankheiten.
Gebrauchsinformation
Thomapyrin® mit Vitamin C - Brausetabletten
Z.Nr. 1-19874
Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Austria GmbH, Wien
Hersteller
Boehringer Ingelheim Pharma KG
Biberach a.d. Riss
Deutschland
Zusammensetzung
1 Brausetablette enthält:
Acetylsalicylsäure 300 mg
Paracetamol 200 mg
Ascorbinsäure (Vitamin C) 300 mg
Saccharin-Natrium 10 mg
Weitere Bestandteile:
Natriumhydrogencarbonat, Citronensäure, Lactose, Polyvidon, Fumarsäure, Lemonaroma.
Eigenschaften und Wirksamkeit
Wie wirken Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten?
Die Wirkungen der in Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten miteinander kombinierten Arzneistoffe ergänzen sich in sinnvoller Weise.
Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten vereinen eine rasche und zuverlässige Wirkung mit einer im allgemeinen guten Verträglichkeit. Sie stillen Schmerzen verschiedener Ursachen, wirken darüber hinaus fiebersenkend und eigenen sich deshalb auch zur symptomatischen Behandlung von Erkältungskrankheiten.
Anwendungsgebiete
Bei welchen Beschwerden werden Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten eingenommen?
Schmerzzustände (wie z.B. bei Kopf- und Gliederschmerzen) und Fieberzustände bei Erkältungskrankheiten.
Art der Anwendung
Wie nehmen Sie Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten ein?
Die Brausetabletten werden in einem Glas Wasser gelöst und getrunken.
Dosierung
Wie viele Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten dürfen Sie einnehmen?
Erwachsene und Jugendliche:
Bei leichten bis mittelstarken Schmerzen als Einzeldosis 1 - 2 Brausetabletten.
Empfohlene maximale Tagesdosis: 4 Brausetabletten
Kinder:
6 - 12 Jahre: als Einzeldosis eine Brausetablette.
Empfohlene maximale Tagesdosis: 3 Brausetabletten
3 - 6 Jahre: 1/2 Brausetablette 2 - 3 x täglich.
Die Anwendungsdauer soll auf die Erkrankungsdauer beschränkt werden; bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion ist das Dosierungsintervall zu verlängern.
Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten nicht einnehmen?
Das Präparat darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber einem Bestandteil des Arzneimittels, krankhaft erhöhter Blutungsneigung, Magen- oder Darmgeschwüren, ausgeprägten Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Mangel an Glucose-6-phosphatdehydrogenase (erbliche sehr seltene Stoffwechselerkrankung), übermäßigem bis chronischem Alkoholgenuß, im ersten Lebensjahr.
Patienten, die an Asthma, Überempfindlichkeit gegen andere schmerz- oder entzündungshemmende Mittel (Gefahr der Auslösung eines Asthmaanfalles, allergischer Schnupfen, schwere Hautreaktionen), Auftreten von Oxalsäure im Harn, Erkrankungen mit erhöhter Blutungsneigung, Leber- und Nierenschädigungen leichteren Grades leiden, sollten Thomapyrin® mit Vitamin C- Brausetabletten nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.
Bei Kindern und Jugendlichen ist bei Windpocken (Varicellen) sowie bei Verdacht auf Grippe (Influenza-A- oder -B-Virusinfektionen) Vorsicht geboten.
Schwangerschaft und Stillperiode
Viele Medikamente dürfen von Schwangeren und stillenden Müttern nicht, oder nur nach Beratung durch den Arzt eingenommen werden.
In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf Thomapyrin® mit Vitamin C nicht eingenommen werden.
Während der ersten 6 Schwangerschaftsmonate und während der Stillperiode sollten Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten nur auf Anordnung des Arztes eingenommen werden.
Nebenwirkungen
Arzneimittel können neben den erwünschten Wirkungen auch unerwünschte Wirkungen (= Nebenwirkungen) haben. Beachten Sie jedoch bitte, daß die folgende Zusammenstellung alle beobachteten Nebenwirkungen des Medikaments enthält - auch solche, die nur äußerst selten auftreten.
Bei Einhaltung der empfohlenen Dosierung sind Nebenwirkungen selten.
Beobachtet wurden:
Magen-Darmbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen) und Minimalblutungen der Magen-
Darmschleimhaut, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut wegen Eisenmangels bewirken können, Verlängerung der Blutungszeit.
Selten kommt es zu Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautveränderungen (Rötung, Ausschlag), unter Umständen mit Temperaturanstieg, Schleimhautschädigungen.
Sehr selten kann es zu Veränderungen des Blutbildes (erste Anzeichen: starke Müdigkeit, Blässe, Halsschmerzen), zu Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen und zur Auslösung von Asthmaanfällen oder Verkrampfung der Bronchien kommen.
In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol Überempfindlichkeitsreaktionen (Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden.
Bei den ersten Anzeichen für eine Überempfindlichkeitsreaktion ist das Präparat abzusetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.
Bei Einnahme hoher Dosen kann es zu Schwindel, Ohrensausen oder Magen-Darmgeschwüren mit schweren Blutungen kommen, die mit dem Auftreten von schwarzem oder blutigem Stuhl verbunden sein können. Sollten derartige Nebenwirkungen auftreten, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Ab 600 mg/Tag besitzt Vitamin C eine harntreibende Wirkung.
Bei längerdauernder Einnahme höherer Dosen sind Leber- und Nierenfunktionsstörungen nicht auszuschließen.
Zeichen einer Vergiftung sind insbesonders: Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen, eventuell Gelbfärbung der Haut, Blutzuckerschwankungen, Sehstörungen, Übererregung, beschleunigte Atmung, Störungen der Herzschlagfolge, Fieber, Bewußtseinsstörungen, Krämpfe und Bewußtlosigkeit. Bei Anzeichen einer Überdosierung oder Vergiftung ist der Arzt unverzüglich zu informieren.
Wechselwirkungen
Was müssen Sie beachten, wenn Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen?
Thomapyrin® mit Vitamin C-Brausetabletten können die Wirkung verschiedener anderer Arzneimittel verstärken oder abschwächen. Falls Sie gleichzeitig eines der in der Folge genannten Arzneimittel einnehmen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Verstärkt wird:
die Wirkung von gerinnungshemmenden, thrombozytenaggregationshemmenden Arzneimitteln (Cumarinderivate, Heparin, Dipyridamol, Sulfinpyrazon), das Risiko einer Magen-Darmblutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Glucocorticoiden, die Nebenwirkungen anderer Rheumamittel, die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffe) und die Wirkung und Nebenwirkungen von Methotrexat.
Vermindert werden:
die Wirkungen von Spironolacton, Furosemid, Probenecid und Sulfinpyrazon, sowie die Ausscheidungsgeschwindigkeit von Chloramphenicol.
Metoclopramid erhöht die Aufnahme von Paracetamol.
Durch die gleichzeitige Einnahme von Schlafmitteln und Beruhigungsmitteln (Barbiturate), Mitteln gegen Epilepsie, Salicylamid und Rifampicin mit Thomapyrin® werden verstärkt leberschädigende Abbauprodukte gebildet.
Gleichzeitiger Alkoholkonsum erhöht die Gefahr einer Leberschädigung.
Gewöhnungseffekte
sind keine bekannt.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung
In diesem Kapitel werden Umstände beschrieben, die Sie bei der Einnahme des Medikaments beachten sollten.
Im Falle einer Schwangerschaft sollten Sie vor der Einnahme von Thomapyrin® mit Vitamin C- Brausetabletten Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.
Bei Leber- und Nierenschädigungen sollte Thomapyrin® mit Vitamin C nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
Bei Kindern und Jugendlichen dürfen während einer Virusgrippe, grippeähnlichen Symptomen oder bei Windpocken sowie in der Abklingphase dieser Erkrankungen Acetylsalicylsäure-haltige Arzneispezialitäten nur nach Beratung mit dem Arzt angewendet werden. Wenn Übelkeit, Erbrechen und Fieber verstärkt auftreten, insbesondere wenn vertiefte Atmung, Bewußtseinstrübung und Krämpfe auftreten, muß ein Arzt konsultiert werden, da diese Symptome auf erste Anzeichen eines Reye-Syndroms, einer seltenen, aber schweren Krankheit, hinweisen können.
Ohne ärztliche Anordnung nicht länger als zehn Tage hintereinander anwenden. Bei längerem Gebrauch oder überhöhter Dosierung (mehr als 2,0 g Paracetamol pro Tag) sind Leber- und Nierenschädigungen nicht auszuschließen.
Darf Kindern unter drei Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.
Vor einer geplanten Operation informieren Sie Ihren Arzt über die Einnahme von Thomapyrin® mit Vitamin C.
Der Natriumgehalt der Brausetablette (ca. 0,4 g) ist bei notwendiger Natriumdiät zu berücksichtigen.
Erste Anzeichen von Nebenwirkungen sind dem Arzt zu melden.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Gleichzeitiger Alkoholgenuß sollte vermieden werden!
Bei starken Schmerzen im Bauchraum sollten schmerzstillende Mittel möglichst nicht vor der Untersuchung durch den Arzt genommen werden, da sie für die Erkennung wichtige Krankheitszeichen verschleiern.
Verfalldatum beachten!
Für Kinder unerreichbar aufbewahren!
Packungsgrößen
10 und 20 Stück
Lagerungshinweise
Nicht über 25°C lagern.
Vor Feuchtigkeit schützen.
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen!
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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