Togal Tabletten
Hersteller:
Sanova Pharma
Anwendungsgebiet:
Schmerzmittel inkl. Muskel- und Gelenksschmerzmittel
Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen im Rahmen des rheumatischen Formenkreises, Zahnschmerzen, Nervenschmerzen, Menstruationsschmerzen; Fieber bei Erkältungskrankheiten und Grippe.
Gebrauchsinformation
TOGAL mono - Tabletten
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure
Z.Nr.: 1 -23.629
Zusammensetzung: 1 Tablette enthält 400 mg Acetylsalicylsäure.
Weitere Bestandteile: Maisstärke, Natriumstärkeglykolat, Aluminiumstearat.
Arzneiform: Tabletten.
Packungsgrößen: 42 Tabletten.
Eigenschaften und Wirkungsweise:
Acetylsalicylsäure hat schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkeigenschaften. Als Wirkungsprinzip wird die Hemmung der Bildung von Entzündungsmediatoren, das sind Substanzen, die bei Entzündungen gebildet werden, beschrieben.
Zulassungsinhaber/Hersteller: SANOVA PHARMA GesmbH, Wien
Anwendungsgebiete:
Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen im Rahmen des rheumatischen Formenkreises, Zahnschmerzen, Nervenschmerzen, Menstruationsschmerzen; Fieber bei Erkältungskrankheiten und Grippe.
Gegenanzeigen:
Gegenanzeigen sind Krankheiten oder Umstände, bei denen bestimmte Arzneimittel nicht angewendet werden dürfen.
TOGAL darf nicht angewendet werden
· bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate oder einen Bestandteil des Präparates
· bei Magen-Darm-Geschwüren
· bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese), Thrombozylopenie
· Hämophilie
· bei schwerer Nierenstörung und bei vermehrter Ausscheidung an Oxalsäure (Oxalurie)
Acetylsalicylsäure darf nicht bei Kindern im ersten Lebensjahr angewendet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
In der Schwangerschaft nicht in den letzten 3 Monaten einnehmen, während der ersten 6 Monate und der Stillzeit nur nach ärztlicher Anweisung anwenden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor der Anwendung, wenn bei Ihnen eine der nachstehenden Bedingungen zutrifft:
· bei schweren Störungen der Leberfunktion oder der Nierenfunktion
· bei Asthma
· bei Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz- oder Rheumamittel
· bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (eine seltene Stoffwechselerkrankung)
· bei andauernden oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, bei vergangenen Magen-Darmgeschwüren
· bei Herzerkrankungen
· bei Jugendlichen mit Windpockenerkrankung und Verdacht auf Grippeinfektion.
Ohne Befragen des Arztes nicht längere Zeit oder in höheren Dosierungen anwenden. Das Einnehmen anderer Schmerzmittel oder Rheumamittel zur gleichen Zeit ist zu vermeiden. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt den Eintritt einer Schwangerschaft mit.
Bei Dauergebrauch sind Nierenschädigungen möglich.
TOGAL soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen eines Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber unter Umständen lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt bzw. Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
Acetylsalicylsäure darf an Kindern unter 3 Jahren nur auf ärztliche Anweisung hin angewendet werden. Eine Anwendung an Kindern unter 12 Jahren ist wegen der fehlenden Bruchrille und der dadurch bedingten schlechten Teilbarkeit der Tabletten nicht zweckmäßig.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Arzneispezialitäten für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Wechselwirkungen:
Die Wirkungen mancher Arzneimittel können durch gleichzeitige Anwendung anderer Mittel beeinflusst werden. Fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Mittel ständig anwenden oder gleichzeitig mit dem hier vorliegenden Arzneimittel anwenden wollen. Er kann Ihnen sagen, ob unter diesen Umständen mit Unverträglichkeiten zu rechnen ist oder ob besondere Maßnahmen, wie z.B. eine andere Dosis, erforderlich sind, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden.
Verstärkt werden:
· die Wirkung gerinnungshemmender Arzneimittel (z.B. Cumarinderivate und Heparin)
· das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung mit Kortikoiden oder bei gleichzeitigem Alkoholkonsum
· die Wirkung und unerwünschte Wirkung anderer nicht steroidaler Rheumamittel und Schmerzmittel
· die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffe)
· die Wirkung und unerwünschte Wirkung von Methotrexat
Vermindert werden:
· die Wirkung von bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (Spironolacton, Furosemid)
· die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln
· die harnsäureausscheidende Wirkung von Gichtmitteln (z.B. Probenecid, Sulfinpyrazon)
· die Blutspiegel von Digoxin, Barbituraten und Lithium
· die Wirkung von magensäureneutralisierenden Arzneimitteln
TOGAL soll daher nicht zusammen mit einem der oben genannten Arzneimittel angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
Tetracycline sollen im Abstand von 1-3 Stunden eingenommen werden.
Gleichzeitiger Alkoholkonsum kann die Magenverträglichkeit verschlechtern.
Dosierung und Art der Anwendung:
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1-3mal täglich 1-2 Tabletten. Die maximale Tagesdosis sind 6 Tabletten über den Tag verteilt.
Die Tabletten mit reichlich Flüssigkeit (1 Glas) einnehmen. Die Einnahme sollte nicht auf nüchternen Magen erfolgen.
Nebenwirkungen:
Arzneimittel können neben den erwünschten Hauptwirkungen auch unerwünschte Wirkungen, sogenannte Nebenwirkungen, haben.
Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit der Anwendung von Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimitteln beobachtet wurden, jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen, werden im folgenden genannt.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden, wie Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle, und geringe Blutverluste im Magen-Darm-Bereich (okkulte Blutungen).
In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Anfälle von Atemnot oder Hautreaktionen auftreten.
Sehr selten kommt es zu Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, aplastische Anämie, Eisenmangelanämie) oder zu Asthmaanfällen.
In Einzelfällen wurden Leberfunktionsstörungen, Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie) sowie besonders schwere Hautreaktionen (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme) beschrieben.
Bei länger dauernder Anwendung, besonders in hohen Dosen, sind Nebenwirkungen von Seiten des Zentralnervensystems, wie Kopfschmerzen und Schwindel, sowie eine Verlängerung der Blutungszeit möglich.
In hohen Dosen kann es bei längerer Einnahme zu Störungen des Säure-Basen-Haushaltes, der Natrium- und Wasserretention (Ödeme), Sehstörungen, Schwindel, Verwirrtheitszuständen (Somnolenz), Ohrenklingen und Magen-Darmgeschwüren mit schweren Blutungen kommen.
Eine Einnahme von hohen Dosen über längere Zeit kann zu Nierenschädigungen führen.
Melden Sie bitte jede unerwünschte, nicht in der Gebrauchsinformation angeführte Nebenwirkung Ihrem Arzt oder Apotheker.
Überdosierung:
Anzeichen einer eventuellen Überdosierung sind Ohrensausen, Übelkeit, Erbrechen, Beeinträchtigung von Sehen und Hören, Kopfschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Verwirrtheitszustände, schnelles, heftiges Atmen, Hautausschläge und gastrointestinale Blutungen (schwarzer Stuhl), in schweren Fällen bis zum Koma.
Beim Auftreten der genannten Symptome ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
Hinweise für den Arzt
Die Therapie erfolgt symptomatisch.
Verfalldatum und Lagerung:
Verfalldatum beachten. Nach Überschreiten des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.
Nicht über 25°C lagern.
Stand der Informationen: Mai 2000
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen!
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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