Venoruton TropfenVenoruton Tropfen

Hersteller: Novartis Consum. H.

Anwendungsgebiet: Herz- und Kreislaufmittel

Folgen von Krampfadern und chronischer Venenschwäche (auch während der Schwangerschaft ab dem 4. Monat) wie:
- Ödeme (Wasseransammlungen) und Schwellungen
- Schmerzen, Krämpfe oder Kribbeln in den Beinen, "müde und schwere Beine"
- als Zusatzbehandlung bei durch Krampfadern entstandenen Hautveränderungen und Unterschenkelgeschwüren sowie Folgeerscheinungen von Beinvenenthrombosen
Hämorrhoidalbeschwerden

Gebrauchsinformation

Venoruton Tropfen

Wirkstoff: O-(ß-Hydroxyethyl)-rutoside (= Oxerutin)

Arzneiform
Lösung

Z.Nr.
13997

Zulassungsinhaber und Hersteller
Novartis Consumer Health - Gebro GmbH, Fieberbrunn

Zusammensetzung
1 ml enthält 100 mg O-(ß-Hydroxyethyl)-rutoside (= Oxerutin), 30 Vol. % Äthanol (= ca. 250 mg).
1 ml = 20 Tropfen

Eigenschaften und Wirksamkeit
Venoruton beeinflußt die krankhaften Zustände in jenen Gefäßabschnitten, in denen der Stoff- und Gasaustausch zwischen Blut und Gewebe stattfindet. Störungen in diesem Bereich führen bei anhaltender Venenschwäche zu Ödemen (Wasseransammlungen) und Krampfadern, wobei Beschwerden wie Schmerzen, nächtliche Beinkrämpfe und Schwellungen auftreten ("müde und schwere Beine").
Venoruton vermindert die krankhaft erhöhte Durchlässigkeit der kleinen Blutgefäße und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Dadurch werden Ödeme (Wasseransammlungen) vermieden oder vermindert, Schmerzen, Druck- und Schweregefühl in den Beinen gelindert und die Ernährung des Gewebes verbessert.
Auch bei anderen Erkrankungen mit erhöhter Durchlässigkeit der kleinen Blutgefäße (z.B. Hämorrhoiden) werden Beschwerden vermindert.

Anwendungsgebiete
Folgen von Krampfadern und chronischer Venenschwäche (auch während der Schwangerschaft ab dem 4. Monat) wie:
- Ödeme (Wasseransammlungen) und Schwellungen
- Schmerzen, Krämpfe oder Kribbeln in den Beinen, "müde und schwere Beine"
- als Zusatzbehandlung bei durch Krampfadern entstandenen Hautveränderungen und Unterschenkelgeschwüren sowie Folgeerscheinungen von Beinvenenthrombosen
Hämorrhoidalbeschwerden

Art der Anwendung
Mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten verdünnen und während der Mahlzeiten einnehmen.
Fläschchen beim Tropfenzählen senkrecht halten.

Dosierung
Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten:
3 mal täglich 40 Tropfen.
Meist genügt eine Behandlung von 4-8 Wochen. Die Wirkung hält über diesen Zeitraum hinaus an. Eine Wiederaufnahme der Behandlung soll erst bei Wiederauftreten der Beschwerden erfolgen.

Gegenanzeigen
Bei Unverträglichkeit gegenüber einem der Bestandteile darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillperiode:
Aus Gründen der besonderen Vorsicht und weil Venenbeschwerden am Anfang der Schwangerschaft meist noch nicht auftreten, soll Venoruton in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Während der Stillperiode ist eine Anwendung möglich.

Nebenwirkungen
Im allgemeinen treten keine Nebenwirkungen auf. Im Rahmen der weltweiten Anwendung wurden einige wenige Einzelfälle leichter Nebenwirkungen gemeldet (Hautausschlag, leichte Magen-Darm-Störung, Kopfschmerzen, Gesichtsröte). Sie verschwanden rasch nach Absetzen des Medikamentes.

Wechselwirkungen, Gewöhnungseffekte
treten nicht auf.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung
Bei ersten Anzeichen von Nebenwirkungen bzw. bei Eintritt einer Schwangerschaft sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung erforderlich. Falls vom Arzt angeordnet, sollen auch alle sonstigen Maßnahmen, wie etwa das Wickeln der Beine und Tragen von Gummistrümpfen, neben der Venoruton-Einnahme gewissenhaft durchgeführt werden.
Dieses Arzneimittel enthält pro Einzeldosis ca. 0,5 g Alkohol und darf daher Alkoholkranken nicht gegeben werden.

Verfalldatum beachten.

Für  Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungsgrößen
50 ml

Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen.

Achtung:
Zur genauen Dosierung muß das Fläschchen beim Tropfenzählen senkrecht gehalten werden.


Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.