Visadron Augentropfen
Hersteller: Boehringer I.A
Anwendungsgebiet: Augenpräparate
Visadron®-Augentropfen wirken abschwellend und entzündungshemmend bei Reizzuständen der Bindehaut, verursacht durch Rauch, Staub, kalte Luft, Zug, Blütenstaub oder ähnliches.
Gebrauchsinformation
Visadron® - Augentropfen
Wirkstoff: Phenylephrin
Z.Nr. 8753
Arzneiform
Lösung
Zulassungsinhaber
Boehringer Ingelheim Austria GmbH, Wien
Hersteller
Boehringer Ingelheim Pharma KG
Ingelheim am Rhein
Deutschland
Zusammensetzung
10 ml enthalten:
Phenylephrinhydrochlorid 12,5 mg
Benzalkoniumchlorid 0,4 mg
Borsäure 250 mg
Borax 30 mg
Weiterer Bestandteil:
Wasser für Injektionszwecke
1 ml entspricht 25 Tropfen.
Eigenschaften, Wirksamkeit und Anwendungsgebiete
Wie wirken Visadron®-Augentropfen?
Bei welchen Beschwerden nehmen Sie Visadron®-Augentropfen?
Visadron®-Augentropfen wirken abschwellend und entzündungshemmend bei Reizzuständen der Bindehaut, verursacht durch Rauch, Staub, kalte Luft, Zug, Blütenstaub oder ähnliches.
Art der Anwendung
Wie wenden Sie Visadron®-Augentropfen an?
VisadronÒ wird in den Bindehautsack eingetropft.
Anwendungshinweise
Was ist zu beachten, wenn Sie Visadron®-Augentropfen anwenden?
Die Lösung darf nach Öffnen des Fläschchens nur 4 Wochen lang verwendet werden.
Vor der ersten Anwendung von Visadron® ist die Flasche gebrauchsfertig zu machen: Flaschenverschluß fest bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn nach rechts drehen. Damit ist die Flasche geöffnet.
Jetzt den Verschluß nach links abschrauben und Visadron® bei leicht zurückgeneigtem Kopf in das Auge eintropfen.
Nach jeder Anwendung ist die Flasche wieder fest zu verschließen.
Dosierung
Wie oft dürfen Sie Visadron®-Augentropfen anwenden?
Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, halten Sie bitte die Dosierung genau ein. 1 bis 2 Tropfen 3 bis 5mal täglich.
Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Visadron®-Augentropfen nicht anwenden?
Visadron® darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile des Arzneimittels, bei grünem Star (Engwinkelglaukom) sowie bei Kindern unter 2 Jahren.
Schwangerschaft und Stillperiode
Die vorliegenden klinischen Erfahrungen sprechen nicht gegen eine Anwendung in der Schwangerschaft und Stillperiode.
Nebenwirkungen
Wirksame Arzneimittel können neben den erwünschten Wirkungen auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Diese treten jedoch nicht bei jedem Patienten auf.
Unverträglichkeiten am Auge können nicht ausgeschlossen werden.
Selten kann es zu einer vorübergehenden Erweiterung der Pupillen oder leichtem Brennen der Augen kommen.
Wechselwirkungen
Was müssen Sie beachten, wenn Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen?
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie gleichzeitig ein Medikament mit dem Wirkstoff Timolol, ein sog. "ß-Blocker" gegen zu hohen Augeninnendruck, zu hohen Blutdruck, Herzerkrankungen oder Migräne, einnehmen. Er wird Sie über das richtige Vorgehen bei der Behandlung informieren.
Gewöhnungseffekte
Keine bekannt.
Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung
Was müssen Sie beachten, wenn Sie Visadron® anwenden?
Die Anwendung über mehr als 2 Tage darf nur nach ärztlicher Untersuchung erfolgen.
Falls Schmerzen, Sehstörungen, anhaltende Rötung oder Reizungen des Auges auftreten, darf die Behandlung nicht ohne ärztliche Kontrolle fortgesetzt werden.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Hinweise für Kontaktlinsenträger:
Sind Sie Träger von Kontaktlinsen,dann nehmen Sie vor der Anwendung von VisadronÒ die Kontaktlinsen heraus, tropfen Visadron® ein, warten 10 - 15 Minuten und setzen erst dann die Kontaktlinsen wieder ein.
Die Anwendung von Visadron® in der Eingewöhnungsphase an Kontaktlinsen sollte nur kurzfristig erfolgen, um Reizzustände der Augen durch eventuell falsche Anpassung der Kontaktlinsen nicht zu verschleiern.
Überdosierung
Bei einem versehentlichen Verschlucken des Inhalts eines Fläschchens sind nur beim Säugling und Kleinkind Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schläfrigkeit, Müdigkeit und Störungen der Herzschlagfolge zu erwarten.
In diesem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
Hinweis für den Arzt:
Die Therapie ist symptomatisch. Bei Reflexbradykardie Atropin (0,01 - 0,02 mg/kg/Kg), bei Hypertonie a-Rezeptorenblocker (z.B. Phentolamin). Beim Erwachsenen ist beim versehentlichen Verschlucken des Inhalts einer ganzen Flasche keine Behandlung erforderlich.
Verfalldatum beachten!
Für Kinder unerreichbar aufbewahren!
Packungsgrößen
10 ml
Lagerungshinweise
Nicht über 25°C lagern. Lichtschutz erforderlich.
Bei UnkIarheiten fachliche Beratung einholen!
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren
Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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